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Was ist ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept?

 

 
 

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Die Erstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) greift wichtige Themen der Anpassung und Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen auf. Ziel ist die Einbindung von Maßnahmen des Städtebaus und der Stadtentwicklung in eine gesamtstädtische Strategie.

 

"Das Land Brandenburg sieht im integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) der Gemeinden das zentrale Leitdokument nach § 1 Absatz 6 Nummer 11 BauGB zur planungsrechtlichen Steuerung."

(Städtebauförderungsrichtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft StBauFR 2015)

 

Im Fokus steht die fachübergreifende Formulierung von Leitlinien als belastbare Entscheidungsgrundlage. Die Abwägung von konkurrierenden Interessen – z. B. der Baulandentwicklung gegenüber der Anlage und dem Erhalt von Erholungsflächen – und die Bezugnahme auf Planungen der verschiedenen räumlichen Ebenen ist Aufgabe der Leitbildentwicklung. Räumliche und thematische Schwerpunkte für zukünftige Stadtentwicklungsprojekte gilt es, in einem partizipativen Prozess zu erarbeiten und sinnvoll zu verknüpfen.

 

Das INSEK betrachtet alle Themen, die für die Stadtentwicklung von Bedeutung sind, beschreibt aktuelle Rahmenbedingungen und benennt Entwicklungspotenziale und Handlungserfordernisse in den sektoralen Handlungsfeldern. Das INSEK enthält zunächst eine tiefgehende Situationsanalyse wie auch eine Prognose u.a. zur zukünftigen Bevölkerungs- und Wohnungsmarkt- sowie wirtschaftlichen Entwicklung.

 

Im Prozess werden folgende Handlungsfelder betrachtet:

  • Stadtstruktur, Stadtgestaltung und Wohnen
  • Wirtschaft und Einzelhandel
  • Tourismus, Kultur und Freizeit
  • Soziale Infrastruktur
  • Bildung
  • Verkehr
  • Energie, Stadttechnik und Umwelt
  • Stadtmarketing
  • Interkommunale Kooperationen
  • Zivilgesellschaftliches Engagement
  • Kommunalfinanzen

 

Warum wird das INSEK fortgeschrieben?

 

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) bildet als nachhaltiges Steuerungsinstrument (Konzept- und Strategieplan) in Fürstenwalde bereits seit über 15 Jahren die Grundlage für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Eine dynamische Weiterentwicklung mit Blick auf die nächsten 10 bis 15 Jahre wird notwendig. Deshalb ist das Motto Fürstenwalde 2030 durchaus realistisch. Ein aktualisiertes INSEK ist Strategie und eine wesentliche Voraussetzung für weitere Zuwendungen der Städtebauförderung zu geeigneten Maßnahmen. Das vorhandene INSEK (2012) wird daher fortgeschrieben.

 
Wer kann sich wie einbringen?

 

Um die Lebensqualität in der Stadt zu erhalten bzw. zu steigern, sind  die Interessen aller Stadtbewohnerinnen und -bewohner im Blick zu behalten. Spannungsverhältnisse müssen ausgehandelt und Stadträume gestaltet werden. Mit dem INSEK wird die strategische Entwicklungsrichtung von Fürstenwalde gesetzt. Wir alle gestalten Fürstenwalde durch unser alltägliches Handeln. Dennoch ist es gut, in regelmäßigen Abständen (so auch nach 2012 wieder), darüber nachzudenken „Wohin soll die Reise gehen?" Dieser Aufgabe stellt sich die Stadt nun und hat dafür ein auf Planungsprozesse spezialisiertes Büro beauftragt, das als externer Moderator alle Interessen zusammenführt. Der Prozess findet in zwei Phasen statt.

 

1. Phase: Leitbild und Entwicklungsziele

 

Beteiligungsprozess_Phase1

 

2. Phase: Handlungsfelder und Projekte

 

Beteiligungsprozess_Phase2

 

Das Büro wird den Prozess gestalten, in den die Stadtverordnetenversammlung und die Stadtverwaltung ebenso mit einbezogen werden wie Interessenvertreterinnen und -vertreter aus der Wirtschaft, Bildung sowie Bürger als Einzelpersonen.

 

Stadt Fürstenwalde/Spree
Fachbereich Stadtentwicklung

- Stadtplanung -
Am Markt 4
15517 Fürstenwalde/Spree

 
Ansprechpartnerin

Jeannine Albrecht

Telefon: 03361 557-224
Fax/AB: 03361 557-3224

 

 

 

Schlüsselprojekte 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

Übersicht der Schlüsselprojekte aus der Fortschreibung INSEK 2012

 

 

Wie sehen Schüler ihre Stadt

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellung zu den Ergebnissen eines Workshops "Wie sehen Schüler ihre Stadt?"