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29 Kilo Brausepulver für eine gute Sache. Aktion, Fahnenhissung und Vortrag zum Antigewalttag

Fürstenwalde/Spree, den 21.11.2018

Im letzten Jahr haben 33 Frauen mit 33 Kindern Schutz und Zuflucht im Fürstenwalder Frauenhaus gefunden. Zum Antigewalttag am 25. November haben sich die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses und Gleichstellungsbeauftragte Anne-Gret Trilling in diesem Jahr eine besondere Aktion ausgedacht. Anfang November hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der format-Werkstätten Brausepulvertütchen, insgesamt 29 Kilogramm verteilt auf 5.000 Stück à 5,8 Gramm, auf eine Infokarte gepinnt. Darauf heißt es „Wenn es gerade nicht so prickelnd läuft... bekommen Sie Hilfe und Unterstützung in der Kontakt- und Beratungsstellen Frauen helfen Frauen e. V.“ mit dem Hinweis auf die 24-Stunden-Notrufnummer 57481.

Jede der neun Fürstenwalder Apotheken legt seit Anfang der Woche 500 dieser Werbeträger beim Kauf von Medikamenten kostenlos bei, um auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und gleichzeitig Hilfe anzubieten. „Ich bin begeistert, dass alle Fürstenwalder Apothekerinnen und Apotheker extrem offen für unser Anliegen waren und sofort bereit waren mitzumachen“, meint Gleichstellungsbeauftragte Anne-Gret Trilling.

 

Schon zum 18. Mal werden rund um den Antigewalttag am 25. November bundesweit Aktionen organisiert, um dem Motto „Nein zu Gewalt an Frauen“ auch in der Öffentlichkeit Gewicht zu geben.

 

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Fürstenwalde sowie die Mitarbeiterinnen des Büros der Beauftragten des Landkreises Oder-Spree laden gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Fürstenwalder Frauenhauses ein

 

am Freitag, dem 23. November 2018 um 12 Uhr

 

zur traditionellen Fahnenhissung am Fürstenwalder Rathaus. Treffpunkt ist der Lebensbrunnen vor dem Eingang zum Bürgerbüro.

 

Am gleichen Tag haben Andrea Schokat und Ivonne Haase vom Büro der Beauftragten des Landkreises Oder-Spree am Freitag, dem 23. November 2018 um 18 Uhr einen Vortrag mit der Rechtsanwältin Christina Clemm organisiert mit dem Titel „Nur weil er die Mutter schlägt, ist er noch lange kein schlechter Vater“. Treffpunkt: 18 Uhr Lesecafe am Dom, Domplatz 4. In der Praxis zeigt sich, dass die Sicherheit für Frauen und Kinder dem Anspruch der Väter auf Umgang mit den gemeinsamen Kindern oft entgegensteht. Rechtsanwältin Christina Clemm will mit den Mitarbeiterinnen des Frauenhauses, Mitgliedern des Netzwerks Häusliche Gewalt und interessierten Frauen über Erfahrungen, Konflikte und Lösungsansätze diskutieren. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Schon zum 18. Mal werden am 25. November auf Initiative von TERRE DES FEMMES, einer internationalen Menschenrechtsorganisation, Fahnen und Banner mit der Aufschrift „Nein zu Gewalt an Frauen“ gehisst. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund 1.000 Städte und Gemeinden im deutschsprachigen Raum und machten mit den blauen Fahnen mit der Aufschrift „Frei leben – ohne Gewalt“ darauf aufmerksam, dass rund ein Viertel aller Frauen im Laufe ihres Lebens sexualisierte und/oder körperliche Gewalt erfahren muss.

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: 29 Kilo Brausepulver für eine gute Sache. Aktion, Fahnenhissung und Vortrag zum Antigewalttag