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Rotbuche im Stadtpark gefällt

Fürstenwalde/Spree, den 14.07.2021

Im Stadtpark musste in dieser Woche eine große Rotbuche gefällt werden. Die Arbeiten wurden im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zum Stadtfest vorgenommen. Der Baum war abgestorben und stellte eine Gefahr für die Verkehrssicherheit dar. Daher musste die Fällung jetzt erfolgen. Einzige Alternative wäre eine großräumige Absperrung (im Fällradius des Baumes) mit einem Bauzaun gewesen und eine spätere Fällung. Der Baum wurde vor den Arbeiten auf Nist- und Lebensstätten untersucht.

Für die weitere Vorbereitung des Stadtparkfestes wurden unter anderem an rund 100 Bäumen Totholz sowie zwei weitere abgestorbene Eichen entfernt.

Die gefällte Rotbuche selbst war noch im Vorjahr ein gesunder Baum ohne nennenswerte Vorschäden. Das Phänomen, dass Bäume, die selbst bis zum Winterende noch anhand ihrer Verzweigungsstruktur und der dicken Knospen als vital erscheinen und ein paar Monate später abgestorben sind, häuft sich in den letzten Jahren immer mehr und hängt unmittelbar mit menschengemachten Ursachen zusammen (Klimawandel, Schäden im Zuge Bauarbeiten, etc.).

Leider können die in diesem Zusammenhängen gefällten Hölzer auch nicht weiter verwertet werden.

Als Stadt betreiben wir den Baumerhalt im öffentlichen Grün bis an die rechtlich zulässige Grenze. Folglich ist der Holzkörper eines dann zu fällenden Baumes nicht mit den eines gesunden Baumes zu vergleichen. Eine Nutzung des Holzes für industrielle Zwecke schließt sich daher in der Regel aus. Und auch für Künstler kommen meist nur bestimmt Baumarten in Frage. Bei der hier abgestorbenen und gefällten Rotbuche mit einsetzenden Pilzbefall bleibt wohl nur die Brennholzverwertung übrig.

Das anfallende Holz wird entweder durch die Fachfirmen oder den Kommunalservice entsorgt. Eine eigene Vermarktung von Seiten der Kommune (z.B. als Brennholz) rechnet sich wirtschaftlich nicht. Interessenten können sich aber z.B. bei der Fa. BaumSchmid melden.

 

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