800 Stunden für Fürstenwalde startet - Bürgermeister hilft im Ehrenamt

Meldung aus Fürstenwalde/Spree
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Einen Vormittag anpacken im Tierschutz: Zum Auftakt seines Projekts „800 Stunden für Fürstenwalde“ hat Bürgermeister Matthias Rudolph den Tierschutzverein Fürstenwalde und Umgebung e. V. besucht und dort ganz praktisch mitgeholfen. Drei Stunden lang kümmerte er sich gemeinsam mit den Ehrenamtlichen um die Versorgung der Katzen – Katzenklos reinigen, Zimmer putzen und Katzenstreu verladen standen unter anderem auf dem Programm.

 

Vieles von dem, was an diesem Tag erledigt wurde, gehört hier zum täglichen Arbeitsaufwand – manches fällt sogar mehrmals am Tag an. Der rein ehrenamtlich betriebene Verein ist deshalb auf Unterstützung angewiesen. Ob beim Saubermachen, bei der Versorgung oder einfach beim Beschäftigen und Zahmhalten der Katzen, damit sie gute Chancen auf eine Vermittlung haben: Jede helfende Hand und jede Stunde zählt.

 

„Man sieht sofort, wie viel Arbeit hier jeden Tag geleistet wird. Und man merkt auch: Es braucht nicht immer besondere Kenntnisse oder Fähigkeiten. Oft hilft es schon, einfach mit anzupacken“, sagt Bürgermeister Matthias Rudolph.

 

Mit den „800 Stunden für Fürstenwalde“ setzt Rudolph ein Versprechen aus dem Wahlkampf um: In seiner achtjährigen Amtszeit möchte er jedes Jahr 100 Stunden ehrenamtlich für die Stadt und ihre Menschen leisten.

 

Es soll also nicht bei einem Einsatz bleiben. Gesucht werden Vereine, Initiativen, soziale Einrichtungen, Ortsteilgemeinschaften und Bürgergruppen, die praktische Unterstützung bei gemeinwohlorientierten Projekten gebrauchen können – beispielsweise bei Veranstaltungen, Aufräum- und Umweltaktionen, sozialen Projekten, Kultur- oder Sportveranstaltungen oder Nachbarschaftsaktionen.

 

Sie engagieren sich für Fürstenwalde und brauchen Unterstützung bei einer konkreten Aufgabe? Dann fragen Sie den Bürgermeister an! Über das Formular auf der städtischen Homepage können Vorschläge für einen Einsatz eingereicht werden - den Link finden Sie unten. Die Einsätze sollen in der Regel zwischen zwei und acht Stunden dauern und über das Jahr verteilt stattfinden.

 

Mit den „800 Stunden für Fürstenwalde“ möchte Matthias Rudolph ehrenamtliches Engagement sichtbar machen, verschiedene Bereiche des Stadtlebens kennenlernen und vor allem dort mit anpacken, wo Unterstützung gebraucht wird. Denn Fürstenwalde lebt von den Menschen, die sich für andere und für ihre Stadt einsetzen.