- Ab 01.09.2026 - Umstellung auf Onleihe 3.0
- Dokumente flexibel abholen – mit der DokBox
- Bauarbeiten in der Eisenbahnstraße zwischen Kaiserhof und Spreebrücke
- Ab 01.09.2026 - Umstellung auf Onleihe 3.0
- Dokumente flexibel abholen – mit der DokBox
- Bauarbeiten in der Eisenbahnstraße zwischen Kaiserhof und Spreebrücke
- Ab 01.09.2026 - Umstellung auf Onleihe 3.0
- Dokumente flexibel abholen – mit der DokBox
- Bauarbeiten in der Eisenbahnstraße zwischen Kaiserhof und Spreebrücke
- Ab 01.09.2026 - Umstellung auf Onleihe 3.0
- Dokumente flexibel abholen – mit der DokBox
- Bauarbeiten in der Eisenbahnstraße zwischen Kaiserhof und Spreebrücke
800 Stunden für Fürstenwalde
Eine Stadt funktioniert nicht allein durch Verwaltung oder politische Entscheidungen. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich engagieren und Gemeinschaft gestalten. Wer gute Entscheidungen treffen will, muss verstehen, was Menschen täglich leisten. Genau darum geht es bei 800 Stunden für Fürstenwalde.
Mit dem Projekt „800 Stunden für Fürstenwalde“ verpflichtet sich der Bürgermeister freiwillig dazu, in jedem Jahr seiner Amtszeit 100 Stunden persönlich für gemeinwohlorientierte Aufgaben im Stadtgebiet aktiv mitzuarbeiten.
Über eine achtjährige Amtszeit entstehen so insgesamt 800 Stunden unmittelbarer Einsatz für die Stadtgesellschaft.
Der Bürgermeister stellt sich dabei bewusst nicht in seiner klassischen Rolle als Verwaltungschef, sondern als Unterstützer zur Verfügung – dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, ehrenamtlich tätig sind oder sich aktiv für das Gemeinwohl einsetzen.
Ziele des Projektes
Mit dem Format werden mehrere Zielsetzungen verfolgt, vorrangig steht jedoch:
Ehrenamtliches Engagement öffentlich wertschätzen und sichtbar machen.
Die Vielfalt des gesellschaftlichen Engagements in Fürstenwalde hervorheben.
Weiterführend:
Herausforderungen im Alltag von Vereinen, Initiativen und Bürgergruppen unmittelbar kennenlernen
direkte Einblicke in die Lebenswirklichkeit verschiedener gesellschaftlicher Gruppen gewinnen
ein sichtbares Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen
Gute Entscheidungen entstehen dort, wo man die Realität vor Ort selbst erlebt.
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich grundsätzlich alle Personen, Gruppen oder Organisationen, die sich für das Gemeinwohl in Fürstenwalde engagieren.
Dazu gehören insbesondere:
gemeinnützige Organisationen/eingetragene Vereine
soziale Einrichtungen
Bürgergruppen
Ortsteilinitiativen
Sportvereine
Kulturvereine
Umwelt- und Naturschutzgruppen
Senioreninitiativen
Schulen und Kindertagesstätten
die freiwillige Feuerwehr
Bibliothek, Museum oder kulturelle Einrichtungen
lose organisierte Bürgergruppen mit einem konkreten gemeinwohlorientierten Projekt
Welche Tätigkeiten sind denkbar?
Der Bürgermeister kann bei sehr unterschiedlichen Aufgaben unterstützen.
Beispiele:
Unterstützung bei Vereinsveranstaltungen
Mithilfe bei Aufräum- oder Umweltaktionen
Begleitung von Nachbarschaftsprojekten
Vorlesen in Seniorenheimen oder der Bibliothek
Unterstützung bei Sportangeboten oder Trainingsbetrieb
praktische Mithilfe bei kulturellen Veranstaltungen
Hilfe bei Gemeinschaftsaktionen in Ortsteilen
Unterstützung bei sozialen Projekten oder Hilfsangeboten
organisatorische Hilfe bei Veranstaltungen oder Vereinsarbeit
Die einzelnen Einsätze sollen grundsätzlich zwischen zwei und acht Stunden dauern, sodass mehrere Einsätze im Jahresverlauf möglich sind.
Ausschlusskriterien
Damit das Projekt glaubwürdig bleibt und die Neutralität des Bürgermeisteramtes gewahrt wird, gelten klare Ausschlusskriterien.
Nicht berücksichtigt werden Anfragen, bei denen:
Ausschließlich wirtschaftliche Interessen verfolgt werden
Kein Einsatz erfolgt bei:
Dienstleistungen mit Gewinnerzielungsabsicht, Ausnahmen können mit öffentlichem Interesse begründet werden
Tätigkeiten, die ausschließlich einem wirtschaftlichen Vorteil einzelner Personen oder Unternehmen dienen
Das Projekt dient dem Gemeinwohl und darf keine wirtschaftliche Unterstützung ersetzen.
Parteipolitische oder ideologische Zwecke verfolgt werden
Nicht zulässig sind Einsätze im Zusammenhang mit:
Wahlkampfveranstaltungen
parteipolitischen Aktionen
parteinahen Veranstaltungen mit politischem Kampagnencharakter
ideologischen oder extremistischen Gruppierungen
Die politische Neutralität des Bürgermeisteramtes bleibt uneingeschränkt gewahrt.
Private Einzelinteressen im Vordergrund stehen
Nicht möglich sind persönliche Dienstleistungen ohne öffentlichen oder gemeinschaftlichen Bezug
Es muss immer ein erkennbarer gesellschaftlicher Mehrwert bestehen.
Sicherheits- oder Haftungsrisiken bestehen
Ausgeschlossen sind Tätigkeiten mit erhöhtem Gefahrenpotenzial.
Dazu gehören insbesondere:
Arbeiten auf Dächern oder Gerüsten
Umgang mit gefährlichen Maschinen
Tätigkeiten mit erheblichem Unfallrisiko
medizinische oder pflegerische Tätigkeiten ohne entsprechende Qualifikation
Tätigkeiten mit besonderen versicherungsrechtlichen Risiken
Interessenkonflikte entstehen können
Keine Einsätze erfolgen bei Personen oder Organisationen,
die aktuell in laufenden Genehmigungs- oder Verwaltungsverfahren mit der Stadt stehen
bei denen der Einsatz zu Befangenheitsfragen führen könnte
bei denen persönliche Vorteile gegenüber der Stadt entstehen könnten
Die Unabhängigkeit des Bürgermeisteramtes darf durch das Projekt nicht beeinträchtigt werden.