Was ist eigentlich die „schwarze Rakete“ am Schwapp?

Meldung aus Fürstenwalde/Spree
v. l. n. r. Matthias Rudolph, Andreas Hierl, Carsten Schulze (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: v. l. n. r. Matthias Rudolph, Andreas Hierl, Carsten Schulze

Wer in den vergangenen Wochen am Sport- und Freizeitbad Schwapp vorbeigekommen ist, hat sie vermutlich schon entdeckt: die auffällige schwarze Konstruktion auf dem Gelände. Viele haben sich gefragt, was dort eigentlich aufgebaut wurde – und wozu es dient. Die Antwort: Es handelt sich um ein sogenanntes Solar-Iglu – eine innovative Entwicklung der SWH Innovations GmbH, die am Schwapp erstmals unter realen Bedingungen getestet wird.

 

Gemeinsam mit Andreas Hierl, Geschäftsführer der SWH Innovations GmbH, informierte sich Bürgermeister Matthias Rudolph kürzlich vor Ort über den aktuellen Stand des Projekts. Anlass war unter anderem die Produktion eines Imagevideos dank des Gründerpreis Oderland-Spree 2025, mit dem Hierl ausgezeichnet wurde. Die Aufnahmen fanden am 18. Mai am Schwapp statt. Ebenfalls vor Ort war Schwapp-Geschäftsführer Carsten Schulze.

 

Die erste Begegnung zwischen Bürgermeister Rudolph und Andreas Hierl fand bereits im Rahmen der Wasserstofftour 2024 statt. Dort wurde die Idee des Solar-Iglus vorgestellt. „Es war schnell klar, dass hier großes Potenzial besteht. Gleichzeitig brauchte das Unternehmen einen Ort, an dem die Idee nicht nur theoretisch gedacht, sondern praktisch erprobt werden kann“, so Bürgermeister Rudolph. „Und das ist genau mein Ziel: Innovationen ermöglichen, damit sie sich entwickeln und am Ende einen Nutzen für die Allgemeinheit schaffen.“ In Fürstenwalde gibt es also für das Solar-Iglu nicht nur die notwendige Offenheit, sondern auch einen passenden Standort: Mit dem Schwapp steht eine Einrichtung zur Verfügung, die einen hohen Bedarf an Strom und Wärme hat und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, innovative Technik im laufenden Betrieb zu testen.

 

Das Solar-Iglu wird am Schwapp nicht nur als Forschungs- und Entwicklungsobjekt betrachtet, sondern auch mit Blick auf einen möglichen langfristigen Nutzen. Perspektivisch könnte die Anlage dazu beitragen, Energiekosten zu senken und die Versorgung des Schwapp unabhängiger zu machen – etwa durch geringeren Bedarf an Fernwärme, Gas oder externem Strombezug. Gleichzeitig eröffnet das Projekt die Möglichkeit, weitere Anwendungen innovativer Energieversorgung im Stadtgebiet zu prüfen.

 

Aus den Erfahrungen rund um das Solar-Iglu entstand auch die Idee eines kommunalen Innovationsfonds, die der Bürgermeister erstmals beim Neujahrsempfang 2026 öffentlich machte. Dahinter steht der Gedanke, zukunftsträchtige Projekte gezielt dabei zu unterstützen, erste praktische Anwendungen zu ermöglichen. Fürstenwalde versteht sich dabei als Stadt, die Innovation nicht nur begleitet, sondern aktiv Raum für Entwicklung schafft – und zwar genau dann, wenn neue Ideen einen konkreten Mehrwert für die Allgemeinheit versprechen.

 

Die Zusammenarbeit mit der SWH Innovations GmbH zeigt, wie aus innovativen Ansätzen und kommunaler Unterstützung eine Win-win-Situation entstehen kann: Unternehmen erhalten die Möglichkeit, ihre Entwicklungen unter Praxisbedingungen weiterzuentwickeln, während die Stadt neue Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft erprobt.

 

Zur Info in Einfacher Sprache (KI-Übersetzung).