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Land fördert gemeinsame Flächennutzungsplanung für neuen Gewerbestandort in Fürstenwalde Ost/Langewahl
Meldung aus Fürstenwalde/SpreeDas Land Brandenburg unterstützt die Stadt Fürstenwalde/Spree und die Gemeinde Langewahl bei einem wichtigen Planungsschritt für die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Region: der gemeinsamen Änderung der Flächennutzungspläne für einen großflächigen gewerblich-industriellen Vorsorgestandort (GIV).
Worum geht es konkret?
Gefördert wird die gemeindeübergreifende Flächennutzungsplanänderung. Das ist ein zentraler Schritt in der Bauleitplanung:
Hier wird auf übergeordneter Ebene festgelegt, wo grundsätzlich künftig Gewerbe- und Industrieflächen entstehen sollen – bevor es überhaupt um konkrete Bauplanung oder einzelne Grundstücke geht.
Damit wird die planungsrechtliche Grundlage geschaffen, um die Entwicklung eines neuen großflächigen Standortes überhaupt möglich zu machen.
Einordnung im Planungsprozess
Die Flächennutzungsplanänderung ist ein früher, aber entscheidender Schritt im mehrstufigen Planungsverfahren:
Grundlagen und Machbarkeitsprüfung (bereits erfolgt)
→ Prüfung, ob ein Standort grundsätzlich geeignet istFlächennutzungsplanung (aktueller Schritt)
→ Festlegung der künftigen Flächennutzung auf kommunaler Ebene
→ genau dieser Schritt wird jetzt gefördertStädtebauliches Konzept (nächster Schritt)
→ konkrete räumliche Struktur: Straßen, Grünzüge, Bebauungsstruktur, ErschließungBebauungsplanung und Umsetzung
→ konkrete Baurechte und spätere Erschließung
Die jetzt geförderte Flächennutzungsplanung bildet also die entscheidende rechtliche und planerische Grundlage, ohne die die weiteren Schritte nicht möglich wären.
Warum das Projekt für die Region so wichtig ist
Mit dem geplanten GIV Fürstenwalde Ost/Langewahl soll langfristig ein moderner Gewerbestandort mit rund 240 Hektar entwickelt werden. Die Region hat derzeit einen deutlichen Mangel an großen zusammenhängenden Gewerbeflächen – insbesondere Flächen über 50 Hektar sind kaum noch verfügbar. Dadurch können ansiedlungsinteressierte Unternehmen häufig nicht mehr berücksichtigt werden.
Das Projekt ist daher ein wichtiger Baustein für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Region Oderland-Spree: Es schafft die Voraussetzung, um neue Unternehmen anzusiedeln, Arbeitsplätze zu sichern und Wertschöpfung vor Ort zu stärken.
Die Lage zwischen Berlin und der polnischen Grenze sowie die gute Verkehrsanbindung bieten dafür sehr gute Voraussetzungen. Besonderer Wert wird zudem auf eine nachhaltige Entwicklung gelegt – insbesondere durch die Einbindung erneuerbarer Energien und eine klimafreundliche Energieversorgung.
Förderung und Umsetzung
Die Planung für die Flächennutzungsplanänderung und das Projektmanagement werden durch das Land Brandenburg im Rahmen der Planungsförderung unterstützt, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg.
beantragte Fördermittel: 200.000 €
bewilligte Förderung: 160.000 €
Eigenanteil der Kommunen: 40.000 €
Den Auftrag zur Erstellung der Flächennutzungsplanung hat die regioteam Büro für Stadtplanung und Regionalwirtschaft erhalten. Die Fertigstellung des Projektes ist für Oktober 2027 vorgesehen.
Ausblick: Städtebauliches Konzept als nächster Schritt
Nach der Flächennutzungsplanung folgt die Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts. Dieses konkretisiert erstmals die räumliche Gestaltung des künftigen Gebietes – etwa die Anordnung von Gewerbeflächen, Grünzügen, Erschließungsstraßen und möglichen Entwicklungsoptionen im Umfeld (u. a. Tränkeweg und Goodyear-Areal).
Auch Aspekte einer möglichen DGNB-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) werden dabei berücksichtigt.
Zur Meldung in einfacher Sprache (KI-Übersetzung)