Land fördert Planung für neuen Gewerbestandort in Fürstenwalde Ost/Langewahl

Das Land Brandenburg unterstützt die Stadt Fürstenwalde/Spree und die Gemeinde Langewahl.
Es geht um einen neuen großen Gewerbestandort.

Der Fachbegriff dafür ist: Gewerblich-Industrieller Vorsorgestandort (GIV).

Das bedeutet:
Es sollen Flächen vorbereitet werden, damit sich später Unternehmen ansiedeln können.


Was wird gerade gemacht?

Jetzt wird ein wichtiger Plan erstellt:

👉 die Flächennutzungsplan-Änderung

Das bedeutet in Leichter Sprache:
Die Städte und Gemeinden legen fest, wo später Gewerbe und Industrie entstehen dürfen.

Das ist noch keine Bauplanung.
Es ist ein früher Planungsschritt.


Wo gehört dieser Schritt im Ablauf hin?

Die Planung läuft in mehreren Schritten:

  1. Prüfung:
    Ist die Fläche überhaupt geeignet?
    → Das wurde schon geprüft.

  2. Flächennutzungsplan (jetzt):
    Es wird festgelegt:
    Hier soll später Gewerbe möglich sein.

  3. Städtebaulicher Plan (als nächstes):
    Es wird genauer geplant:
    Straßen, Grünflächen, Wege, Gebäude.

  4. Bebauung:
    Erst später kann wirklich gebaut werden.


Warum ist das Projekt wichtig?

In der Region gibt es zu wenig große Gewerbeflächen.

Das ist ein Problem:
Firmen suchen Flächen, aber es gibt oft keine passenden Angebote.

Mit dem neuen Standort soll sich das ändern.

Geplant ist eine Fläche von etwa 240 Hektar.

Das ist sehr groß.


Was ist das Ziel?

  • neue Arbeitsplätze schaffen

  • Firmen in die Region holen

  • die Wirtschaft stärken

  • die Region für die Zukunft gut aufstellen

Der Standort liegt günstig:
zwischen Berlin und der polnischen Grenze.

Es gibt gute Straßen und Bahnverbindungen.


Förderung und Geld

Die Planung wird vom Land Brandenburg unterstützt.

Auch die Wirtschaftsförderung hilft mit.

Wirtschaftsförderung Land Brandenburg

Die Zahlen:

  • geplant: 95.000 Euro

  • bewilligt: 76.000 Euro

  • Eigenanteil: 19.000 Euro

Die Firma für die Planung ist:

mellon Gesellschaft für nachhaltige Infrastruktur mbH

Fertig soll alles im März 2028 sein.


Nächster Schritt

Als nächstes kommt ein Städtebaulicher Plan.

Das bedeutet:

  • Wie sehen die Straßen aus?

  • Wo sind Grünflächen?

  • Wo fahren Autos und LKW?

  • Wie wird das Gebiet gut angebunden?

  • Was passiert mit Nachbarflächen?


Was bedeutet DGNB?

DGNB ist eine Abkürzung.

Sie steht für:
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Das ist eine Organisation.

Sie prüft:
👉 Ist ein Bauprojekt gut für die Umwelt?
👉 Ist es gut für Menschen?
👉 Ist es langfristig sinnvoll?


Was wird dabei geprüft?

Zum Beispiel:

  • spart das Projekt Energie?

  • wird wenig Fläche unnötig verbaut?

  • gibt es genug Grünflächen?

  • ist es gut für die Umwelt?

  • ist es wirtschaftlich sinnvoll?


Warum ist das wichtig?

Die DGNB-Zertifizierung ist ein Qualitäts-Siegel.

Das bedeutet:
Das Gebiet wird gut und nachhaltig geplant.

Es geht nicht nur um heute.
Sondern auch um die Zukunft.

 

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