- Ab 01.09.2026 - Umstellung auf Onleihe 3.0
- Dokumente flexibel abholen – mit der DokBox
- Bauarbeiten in der Eisenbahnstraße zwischen Kaiserhof und Spreebrücke
- Ab 01.09.2026 - Umstellung auf Onleihe 3.0
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- Bauarbeiten in der Eisenbahnstraße zwischen Kaiserhof und Spreebrücke
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Öffentliche Toiletten – Hintergrund und aktuelle Lösungen
Seit mehreren Jahren beteiligt sich die Stadt am bundesweiten Projekt „Die Nette Toilette“. Dabei stellen Gastronomie- oder Gewerbebetriebe ihre Toiletten der Öffentlichkeit zur Verfügung und erhalten einen städtischen Zuschuss.
Aktuell beteiligen sich zwei Standorte:
Chinesisches Restaurant am Dom
Haus am Spreebogen
Die Standorte sind entsprechend gekennzeichnet und bundesweit per App auffindbar. 2024 wurden erneut Betriebe angesprochen – leider ohne Rückmeldungen. Die Teilnahme ist freiwillig, weshalb die Möglichkeiten hier begrenzt sind.
Warum es keine klassische öffentliche Toilette am Bahnhof gibt
Der Wunsch nach einer festen öffentlichen Toilette ist der Stadtverwaltung bekannt – insbesondere nachdem die zuvor von der Deutschen Bahn betriebene Toilette am Bahnhof aufgrund wiederholten Vandalismus geschlossen werden musste. In der Folge hat die Verwaltung verschiedene Alternativen geprüft und auch Gespräche mit einem potenziellen Betreiber geführt. Diese konnten jedoch nicht weiterverfolgt werden, da die Kosten für eine ausreichend vandalismussichere Ausstattung der Anlage sehr hoch gewesen wären.
Grundsätzlich ist die Einrichtung einer klassischen öffentlichen Toilette an zentraler Stelle mit erheblichen Investitionen verbunden. Nach Erfahrungen anderer Kommunen liegen die Errichtungskosten – selbst bei vorhandener Bausubstanz – bereits im Bereich mehrerer hunderttausend Euro.
Hinzu kommen laufende Ausgaben für Reinigung, Wasser, Strom, Verbrauchsmaterialien, Wartung, Kontrollen und Personal. In anderen Städten bewegen sich diese Betriebskosten jährlich häufig im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Zusätzliche Anforderungen wie ein möglicher 24-Stunden-Betrieb sowie Schäden durch Vandalismus erhöhen den Aufwand weiter.
Ergänzend ist zu berücksichtigen, dass Bahnhofstoiletten in der Regel nicht von Kommunen betrieben werden, sondern von privaten Anbietern. Für kleinere Bahnhöfe wie Fürstenwalde ist ein wirtschaftlicher Betrieb jedoch oft nicht darstellbar.
Weiteres Vorgehen
Die Stadt arbeitet kontinuierlich daran, Aufenthaltsqualität und Service im öffentlichen Raum zu verbessern. Im Zuge des Verwaltungsumzugs sollen bspw. Toiletten am Standort Am Nordstern sowie im neuen Bürgerbüro öffentlich zugänglich sein.
Projekte wie „Die Nette Toilette“ sind ein pragmatischer Baustein. Im Rahmen des Haushaltssicherungskonzepts hoffen wir, auch weiter Mittel für den Ausbau dieser Angebote zu haben. Gleichzeitig schätzen wir die Möglichkeiten des Miteinanders mit lokalen Betrieben.
Wir danken für Hinweise und Anregungen und bleiben am Thema dran.