Land Brandenburg fördert städtebaulichen Entwurf für den GIV Fürstenwalde-Ost

Meldung aus Fürstenwalde/Spree

Die Stadt Fürstenwalde/Spree entwickelt gemeinsam mit der Gemeinde Langewahl den interkommunalen gewerblich-industriellen Vorsorgestandort Fürstenwalde-Ost. Das Land Brandenburg unterstützt dieses Förderprojekt mit 76.000 Euro im Rahmen der Planungsförderung.

Mit dem städtebaulichen Entwurf schafft die Stadt Fürstenwalde/Spree eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des GIV Fürstenwalde-Ost. Ziel ist es, den Standort nachhaltig, geordnet und zukunftsfähig für größere Gewerbe- und Industrieansiedlungen zu entwickeln. Hintergrund ist die hohe Nachfrage nach großflächigen Gewerbe- und Industrieflächen im Land Brandenburg.

 

Fürstenwalde/Spree ist als Mittelzentrum im weiteren Metropolraum Berlin und entlang der Entwicklungsachse Berlin–Warschau ein strategisch bedeutender Standort. Mit dem interkommunalen Gewerbe- und Industriestandort Fürstenwalde-Ost sollen langfristig wirtschaftliche Entwicklungschancen gesichert und neue Ansiedlungsperspektiven in der Region geschaffen werden.

 

Der städtebauliche Entwurf konkretisiert die bisherigen Planungen aus dem Flächennutzungsplanverfahren. Er dient als fachliche Grundlage für das anschließende Bebauungsplanverfahren. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Erschließung des Gebiets, die Aufteilung der Flächen und die künftige Nutzungsverteilung.

Ein weiterer Vorteil des städtebaulichen Entwurfs ist die frühzeitige Klärung technischer, rechtlicher und planerischer Anforderungen. Dadurch können Risiken im weiteren Verfahren reduziert und die nächsten Planungsschritte effizient vorbereitet werden. Gleichzeitig unterstützt der Entwurf eine nachhaltige Entwicklung des gewerblich-industriellen Vorsorgestandorts Fürstenwalde-Ost.

 

Förderung des Projekts im Überblick

  • Beantragte Fördermittel: 95.000 Euro

  • Bewilligte Förderung durch das Land Brandenburg: 76.000 Euro

  • Eigenanteil der Kommune: 19.000 Euro

  • Bewilligungszeitraum: 01. April 2026 bis 31. Dezember 2026

Mit der Erstellung des städtebaulichen Entwurfs wurde die mellon Gesellschaft für nachhaltige Infrastruktur mbH beauftragt. Die Fertigstellung des Projekts ist bis zum ersten Quartal 2027 vorgesehen.

 

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