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WelcomeCenter wird fortgeführt: Herausforderungen aktiv gestalten
Meldung aus Fürstenwalde/SpreeDie Stadt Fürstenwalde/Spree setzt die Arbeit des WelcomeCenters in den kommenden Jahren fort. Möglich wird dies durch das Projekt „Willkommen in Brandenburg – Beratungsservice für Menschen mit Migrationsgeschichte“, das durch die Europäische Union und das Land Brandenburg gefördert wird.
Menschen mit Migrationsgeschichte sind Teil unserer Stadtgesellschaft. Die Frage, wie Integration gelingt, entscheidet deshalb nicht nur über individuelle Lebenswege, sondern auch darüber, wie gut das Zusammenleben in unserer Stadt funktioniert.
Für die Stadt Fürstenwalde/Spree ist klar: Herausforderungen lösen sich nicht von allein. Wer gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Probleme vermeiden will, muss aktiv gestalten. Dazu gehört auch, Menschen frühzeitig Orientierung zu geben, sie beim Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe zu unterstützen und sie dabei zu begleiten, ihren Platz in unserer Gemeinschaft zu finden.
Das WelcomeCenter leistet hierzu seit Jahren einen wichtigen Beitrag. Mit dem fortgeführten Projekt soll das Angebot weiter gestärkt werden. In den kommenden drei Jahren sind rund 750 weitere Erstberatungen geplant. Integration ist keine Aufgabe, die andere für uns übernehmen können. Sie findet vor Ort statt – in unseren Nachbarschaften, Vereinen, Schulen, Unternehmen und Einrichtungen. Deshalb nutzt die Stadt die Möglichkeiten, die sie hat, um Entwicklungen aktiv zu begleiten und positive Perspektiven zu schaffen.
Ziel ist es, Herausforderungen frühzeitig anzugehen, Teilhabe zu ermöglichen und damit die Voraussetzungen für ein gutes Miteinander in unserer Stadt zu stärken. Denn gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von selbst – er muss gemeinsam gestaltet werden.
Das Vorhaben wird durch Mittel der Europäischen Union und des Landes Brandenburg gefördert. Die Gesamtzuwendung beträgt 949.656,41 Euro. Davon stammen 712.242,31 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und 237.414,10 Euro aus Mitteln des Landes Brandenburg. Gefördert werden 80% der zuwendungsfähigen Personalkosten zuzüglich einer Pauschale in Höhe von 30% der Personalkosten. Gefördert werden vier Personalstellen durch in Form von projektbezogener projektbefristeter Einstellung oder verwaltungsinterne Aufgabendelegierung/-übertragung. Der Förderzeitraum endet am 31.12.2028.