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Brunnenwasser im Landkreis Oder-Spree: Eisenwerte können Auswirkungen auf Garten und Teich haben
Meldung aus Fürstenwalde/SpreeWer seinen Garten mit Brunnenwasser bewässert oder einen Gartenteich damit befüllt, sollte die Wasserqualität im Blick behalten. Darauf weist der VSR-Gewässerschutz e.V. hin, der die Ergebnisse von 139 Brunnenwasseruntersuchungen aus dem Landkreis Oder-Spree ausgewertet hat.
Nach Angaben des Vereins wurden zwischen 2021 und 2025 bei 3,6 Prozent der untersuchten Brunnen erhöhte Eisenwerte von mehr als 3 Milligramm pro Liter festgestellt. Diese machen sich häufig durch gelblich-braune Verfärbungen des Wassers bemerkbar. Für die Gartenbewässerung ist das Wasser in vielen Fällen dennoch nutzbar. Allerdings können auf Mauern, Wegen oder Terrassen sowie auf Blättern, Blüten und Früchten unschöne Verfärbungen entstehen. Der VSR-Gewässerschutz empfiehlt deshalb, Brunnenwasser möglichst direkt an den Wurzeln auszubringen.
Besonders aufmerksam sollten Besitzerinnen und Besitzer von Gartenteichen sein. Laut Auswertung des VSR-Gewässerschutzes überschritten rund 24,8 Prozent der untersuchten Brunnen den empfohlenen Eisenwert für die Befüllung von Teichen. Höhere Eisenkonzentrationen können zu Ablagerungen auf Wasserpflanzen und Tieren führen und damit die ökologische Balance im Teich beeinträchtigen.
Erhöhte Eisenwerte haben nach Angaben des Vereins häufig natürliche geologische Ursachen. In einigen Regionen kann auch der Abbau von Nitrat im Untergrund zu höheren Eisenkonzentrationen im Grundwasser beitragen.
Der VSR-Gewässerschutz veröffentlicht auf seiner Internetseite weitere Ergebnisse der Auswertung sowie Informationen zu bevorstehenden Terminen des Labormobils, bei denen Bürgerinnen und Bürger ihr Brunnenwasser untersuchen lassen können.
Quelle: VSR-Gewässerschutz e.V., Auswertung von 139 Brunnenwasseranalysen im Landkreis Oder-Spree aus den Jahren 2021 bis 2025.