Wichtiger Schritt für die Innenstadtentwicklung: Mehrheitsanteile der Fürstengalerie verkauft

Meldung aus Fürstenwalde/Spree
Boris Matuszczak, Co-Geschäftsführer der Trajan Invest GmbH und André Bruchmann, Geschäftsführer der Wohnungswirtschaft Fürstenwalde GmbH (vr). (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Boris Matuszczak, Co-Geschäftsführer der Trajan Invest GmbH und André Bruchmann, Geschäftsführer der Wohnungswirtschaft Fürstenwalde GmbH (vr).

Die langjährigen Verhandlungen über den Verkauf der Mehrheitsanteile an der Fürstengalerie konnten erfolgreich abgeschlossen werden - ein wichtiger Schritt für eine gute Entwicklung.

Am 13. April 2026 unterzeichneten die Wohnungswirtschaft Fürstenwalde GmbH – eine 100-prozentige Tochter der Stadt – und die Trajan Invest GmbH aus Berlin den entsprechenden Kaufvertrag. Die Wohnungswirtschaft bleibt weiterhin mit 20 Prozent an der Fürstengalerie beteiligt und behält vertraglich festgeschrieben auch künftig ein Mitspracherecht bei wichtigen strategischen Entscheidungen.

Warum dieser Schritt wichtig ist

Die Fürstengalerie war in den vergangenen Jahren mit großen wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen verbunden. Einkaufszentren stehen heute unter starkem Veränderungsdruck: Onlinehandel, verändertes Einkaufsverhalten und neue Anforderungen an Aufenthaltsqualität und Nutzungskonzepte verlangen umfangreiche Investitionen und ein spezialisiertes Management.

Als kommunale Wohnungswirtschaft liegt der Schwerpunkt jedoch vor allem auf einer anderen wichtigen Aufgabe – der Bereitstellung von Wohnraum für die Menschen in Fürstenwalde, insbesondere im sozialen Wohnungsbau. Mit dem Verkauf kann sich das städtische Unternehmen nun wieder stärker auf dieses Kerngeschäft konzentrieren.

Gleichzeitig wird die Weiterentwicklung der Fürstengalerie künftig von einem erfahrenen Betreiber übernommen, der bereits das gegenüberliegende Rathauscenter managt und den lokalen Markt sehr gut kennt.

Neue Chancen für die Innenstadt

Eine besondere Perspektive entsteht durch die gemeinsame Entwicklung von Fürstengalerie und Rathauscenter. Ein abgestimmtes Centermanagement soll künftig:

  • eine bessere Abstimmung von Angeboten,

  • neue Nutzungskonzepte für Handel und Dienstleistungen,

  • eine höhere Aufenthaltsqualität

  • und zusätzliche Impulse für die Belebung der Innenstadt, 

    ermöglichen.

Ziel ist es, beide Standorte langfristig zu stärken und die Innenstadt als lebendigen Treffpunkt für Einkaufen, Dienstleistungen und Begegnung weiterzuentwickeln.

Ein Ergebnis langer und anspruchsvoller Verhandlungen

Dem Abschluss ging ein mehrjähriger Prozess voraus. Dass die Gespräche trotz schwieriger Rahmenbedingungen konsequent weitergeführt wurden, zeigt die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten für die Zukunft des Standorts.

Für die Stadt bedeutet die Einigung vor allem eines: neue Entwicklungsmöglichkeiten, mehr Planungssicherheit und eine klare Perspektive für die Innenstadt.

Mit dem erfolgreichen Abschluss eröffnet sich damit eine große Chance – für die Fürstengalerie, das Rathauscenter und vor allem für die Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder.