Ausstellung "Die Wut ist weiblich"

Meldung aus Fürstenwalde/Spree
Ausstellung "Die Wut ist weiblich" (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Ausstellung "Die Wut ist weiblich"

In den Räumen der Volkshochschule (Karl-Marx-Str. 11) ist aktuell die Fotoausstellung „Die Wut ist weiblich“ von Rosa Engel zu sehen.

 

Die Ausstellung widmet sich einem Gefühl, das lange einseitig bewertet wurde: Wut. Während sie bei Männern häufig als Ausdruck von Stärke gilt, wird sie bei Frauen noch immer oft abgewertet oder tabuisiert. Die gezeigten Fotografien greifen genau diese Spannung auf – sie zeigen weibliche Wut in ihren unterschiedlichen Facetten und verbinden sie mit Aussagen, die Wut auslösen können.

 

Dabei wird deutlich: Wut ist mehr als ein „negatives“ Gefühl. Sie kann Kraft geben, helfen, Grenzen zu setzen, die eigene Position zu finden und Veränderungen anzustoßen. Die Ausstellung lädt dazu ein, diese Perspektive einzunehmen und Wut als wichtigen Teil von Selbstbestimmung und gesellschaftlichem Wandel zu verstehen.

 

Ziel des Projekts ist es, weibliche Wut sichtbar zu machen und sie aus der Tabuzone zu holen – als etwas Verbindendes, das Mut macht und solidarisches Handeln stärken kann.

 

Die Ausstellung ist ein landesseitig gefördertes Kooperationsprojekt von Frauen helfen Frauen e.V., der kommunalen Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten sowie der Volkshochschule des Landkreises Oder-Spree.

 

📅 Ausstellungszeitraum: 16. – 26.03.2026
🕒 Besuch: zu den regulären Öffnungszeiten der Volkshochschule
🎟️ Eintritt: frei

 

Die Ausstellung ist Teil der Brandenburgischen Frauenwochen 2026 unter dem landesweiten Motto „Wut trifft Feminismus“. Weitere Informationen zu begleitenden Veranstaltungen finden Sie unter „Fürstenwalde/Spree – Frauenwoche“.