Zur Unterzeichnung des Erbbaupachtvertrags zwischen dem Landkreis Oder-Spree und der DLRG Oderland-Spree

Meldung aus Fürstenwalde/Spree

Wie wir der Presse entnehmen konnten, wurden die Bemühungen, die von der Stadt Fürstenwalde/Spree – insbesondere durch Bürgermeister Matthias Rudolph – im vergangenen Sommer angestoßen wurden, nun erfolgreich abgeschlossen. Die Stadt Fürstenwalde/Spree freut sich sehr mit der DLRG Oderland-Spree über diesen wichtigen Meilenstein: Die langfristige Sicherung des Standorts in der Buggenhagenstraße ist ein starkes Zeichen für das ehrenamtliche Engagement im Bereich der Wasserrettung und ein Gewinn für unsere Stadtgesellschaft insgesamt.

 

Nachdem der Landkreis im Juni 2024 das Grundstück öffentlich zum Verkauf angeboten hatte, hatte die Stadt umgehend signalisiert, dass sie bereit sei, es zu erwerben – mit dem Ziel, den Standort der DLRG zu sichern. Ein Bieterverfahren, das den Standort gefährdet hätte, wurde dadurch vermieden. Die Bedingungen für den Erwerb waren bereits ausgehandelt und das Grundstück sollte nach Kauf durch die Stadt Fürstenwalde/Spree auf dem Wege eines Erbbaurechts der DLRG zur Verfügung gestellt werden.

Nachdem der Bürgermeister auch um Unterstützung durch Kreistagsmitglieder für einen vergünstigten Kaufpreis gebeten hatte, wurde diese Idee durch einen Antrag der AfD-Fraktion im Kreistag aufgegriffen. In der Folge haben gleich fünf Fraktionen– SPD/B'90 Grüne, BVB/Freie Wähler, FDP/B-J-A/BVFO, CDU sowie Die Linke/Tierschutzpartei –  gemeinsam diesen ursprünglichen Antrag aufgenommen und erweitert. Mit diesem wurde der Landkreis im Dezember 2024 beauftragt, mit der DLRG einen Erbbauvertrag über 99 Jahre zu schließen. Dieser Beschluss wurde nun umgesetzt.

 

Wir danken unter anderem Herrn Papendieck, der als Fraktionsvorsitzender der SPD/B'90 Grüne nach Abstimmung mit Bürgermeister Matthias Rudolph diesen Antrag mit auf den Weg gebracht hat. Die daraus resultierende Beschlussfassung war letztlich die Grundlage für die jetzt erfolgte Vergabe an die DLRG. Sowohl das einvernehmliche fraktionsübergreifende Interesse, als auch der Anstoß durch die Stadt Fürstenwalde/Spree wurde in der öffentlichen Darstellung bislang ausgeblendet. Das Zusammenspiel ist jedoch in unseren Augen besonders und erwähnenswert.

 

„Es ist mir wichtig, ausdrücklich allen Beteiligten zu danken, die zum Erhalt des DLRG-Standortes in Fürstenwalde/Spree beigetragen haben, allen, die sich auf konstruktive Weise für eine tragfähige Lösung eingesetzt haben – unabhängig von parteipolitischen Interessen. Natürlich danke ich auch meinen Kolleginnen und Kollegen im Fürstenwalder Rathaus. Vielleicht kann es eine Vorlage sein, wie gute Entscheidungen miteinander erarbeitet werden können“, betont Bürgermeister Matthias Rudolph. „Dass in der veröffentlichten Berichterstattung wesentliche Aspekte des Zustandekommens ausgeblendet und Vertreter mehrerer tragender Fraktionen beim Übergabetermin nicht sichtbar waren, ist zwar bedauerlich, aber für uns nicht entscheidend.

Entscheidend ist, dass die DLRG nun Planungssicherheit hat und in der Lage ist, ihren wichtigen Beitrag für die Sicherheit im Wasser und die Schwimmausbildung junger Menschen weiter auszubauen. Für die Stadt Fürstenwalde/Spree ist die DLRG eine tragende Säule im Bereich des Ehrenamts, des Bevölkerungsschutzes und der Jugendarbeit. Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit und stehen auch in Zukunft unterstützend an ihrer Seite.“