HI[STORY] OF FOOD

23.11.2020 bis 18.12.2020

Die Wanderausstellung HI[STORY] OF FOOD für junge Menschen, Jugendliche und Erwachsene regt dazu an, globale Geschichte und heutige Verflechtungen von Nahrung, wie Zucker, Mais und Co. kritisch zu hinterfragen, verschiedene Perspektiven einzubeziehen und für eine gerechte Ernährung aktiv zu werden.

 

Die Ausstellung zeigt lokale Küchen, transnationale Koch-Einflüsse, den lateinamerikanischen Mais-Kult und auch Held*innen des Widerstands gegen Kolonialisierung oder Versklavung. Sie gibt Besucher*innen Tipps, wie sie selbst aktiv werden können für eine gerechte Ernährung.

 

Daten und Fakten, persönliche Geschichten, erklärende Texte und Infografiken, Fotos und QR-Codes zu Videos sowie weiterführende Informationen bieten unterschiedliche Zugänge für alle Sinne und Wahrnehmungstypen. Die Nutzung des Handys ist ausdrücklich erlaubt: Bring your own device!

 

Die Ausstellung ist ein Projekt von SODI!(SODI ist eine gemeinnützige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit und setzt Bildungsprojekte um) kann zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek besucht werden.

 

Für Schulen

Es können Projekttage des Globalen Lernens für Schulklassen der Sekundarstufe I und II gebucht werden (Mindestteilnehmerzahl 15,  Dauer 2 bis 6 Schulstunden oder nach Absprache).

 

Workshop Sekundarstufe I

Alles nur Geschichte? - Die Reise unseres Essens

 

Jede*r von uns hat ein Lieblingsessen. Doch woher kommen eigentlich unsere Grundnahrungsmittel? Wir schauen uns an, wie die Reise von Mais, Reis, Weizen und Zuckerrohr über die Jahrhunderte verlief und thematisieren daran globalhistorische Zusammenhänge. Wie hängt unser Essen mit Migration und Kolonialismus zusammen? Was kann uns die Geschichte dieser Pflanzen über globale Machtverhältnisse erzählen? Dabei wird deutlich: Die Welt war und ist heute durch eine große Ungleichheit geprägt. Mit diesem Wissen schauen wir gemeinsam, was für Handlungsoptionen wir haben. Denn Essen ist politisch!  

 

Workshop Sekundarstufe II

Die kolonialen Verflechtungen unseres Essens

 

Jede*r von uns hat ein Lieblingsessen. Doch woher kommen eigentlich unsere Grundnahrungsmittel? Wir schauen uns an, wie die Reise von Mais, Reis, Weizen und Zuckerrohr über die Jahrhunderte verlief und thematisieren daran globalhistorische Zusammenhänge. Wie sehr prägte die Kolonialzeit die Weltgeschichte? Welche Rolle spielte Deutschland dabei? Welche Kontinuitäten existieren bis heute? Über das Beispiel des weltweiten Ernährungssytems analysieren wir, wie koloniale Zusammenhänge unsere Welt bis heute prägen und ziehen daraus unsere Schlüsse. Was kann ich tun, um diese Machtungleichheit zu durchbrechen?

 

Buchungsanfragen für die Workshops richten Sie bitte an die Stadtbibliothek!

 

 

 
Foto zur Veranstaltung

 

Veranstalter / Veranstaltungsort

Stadtbibliothek Fürstenwalde

Domplatz 7
15517 Fürstenwalde/Spree

Telefon 03361 557212
Telefax 03361 557444

E-Mail E-Mail:
www.bibliothek.stadt-fuerstenwalde.de

Öffnungszeiten:
Montag 10-18 Uhr
Dienstag 10-18 Uhr
Mittwoch geschlossen (Veranstaltungen;Führungen)
Donnerstag 10-19 Uhr
Freitag 10-18 Uhr
Samstag 10-13 Uhr

 

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