Energetische Sanierung Fürstenwalde Süd

Ein Konzept zur umfassenden energetischen Sanierung ...

 

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Das Bild zeigt auf dem Flächennutzungsplan den Umriss des Untersuchungsgebietes für ein Energetisches Sanierungskonzept "Südliches Fürstenwalde", wie es im Dezember 2019 von den Stadtverordneten beschlossen wurde.... soll erarbeitet werden, wonach das Untersuchungsgebiet "Südliches Fürstenwalde" hinsichtlich der Entwicklung als CO2-neutrales Modellgebiet geprüft wird.

 

So lautete der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2019. Für die Konzepterstellung erhält die Stadt nun Fördermittel von der KfW-Bank, so dass sich die Untersuchung in der laufenden Bearbeitung befindet. Die Ergebnisse werden derzeit für diese Seite aufbereitet.

 

Stadt Fürstenwalde/Spree
Dezernat 2 - Stadtentwicklung
Am Markt 4
15517 Fürstenwalde/Spree

 

 

 

 
 
     

Zielsetzung der Konzepterstellung

 

Beschreibung der städtebaulichen Ausgangssituation

 

Das Ziel ist es, innovative Pilotprojekte zu initiieren und Vorreiterrollen zu besetzen, welche die kulturellen, historischen und industriellen Eigenheiten des Quartiers mit moderner Technologie und politischen Zielsetzungen vereinbaren. Das Quartier „Südliches Fürstenwalde“ ist dafür mit seiner Mischung aus Industrie und Wohnnutzung besonders geeignet.

 

Die Stadt Fürstenwalde/Spree möchte für das beschriebene Quartier ein Konzept zur umfassenden energetische Sanierung erarbeiten, wonach das Quartier als ein CO2-neutrales Modellgebiet entwickelt werden soll. Angestrebt werden dabei zum einen die Verbesserung der Lebensqualität und des Stadtbildes und zum anderen die Schaffung von Voraussetzungen für

eine erweiterte Umsetzung zu einem CO2-neutralen Fürstenwalde. Die Zielsetzungen sind dabei ein höchstmöglicher Grad an Energieautarkie sowie die kurz- wie auch langfristige Reduzierung des CO2-Ausstosses. Die konzeptionelle Lösung beinhaltet auch ein Angebot zur Versorgung der Wohngebiete.

 

Mithilfe des integrierten Quartierkonzeptes sollen unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen geeignete Sanierungsmaßnahmen entwickelt und gegenübergestellt werden. Die Synergieeffekte sollen dabei erkannt und aufgezeigt werden, um für die Stadt Fürstenwalde/Spree ein Quartier zu schaffen, das überzeugend ist und den Weg zur unabhängigen, dezentralen und nachhaltigen Energieversorgung bei minimiertem CO2-Ausstoss ebnet.

 

 

Das Quartier „Südliches Fürstenwalde“ besteht aus Wohngebieten mit überwiegend Ein- oder Zweifamilienhäusern, beinhaltet einige Gewerbeimmobilien und wird von großflächigen Industrie- und Gewerbegebieten flankiert. Vor allem die Metall- und Kunststoffindustrie ist aus energetischer Betrachtung interessant, aber auch das im Quartier ansässige Holzhacksschnitzel-Kraftwerk in der Luise-Hentschel-Straße. Der genaue energetische Zustand, wie Energieversorgung, Wärmeversorgung, Gebäudedämmung und Straßenbeleuchtung des Quartiers muss im Zuge der Konzepterstellung festgestellt werden.

 

Fokus der energetischen Sanierung des Quartiers liegt auf einer autarken und emissionsarmen Energieversorgung sowie der Gesamtverbesserung des Quartiers. Hierzu wird geprüft, ob die Abwärme aus industriellen Prozessen für die Wärmeversorgung des Quartiers genutzt werden kann sowie die Grünflächen ertüchtigt und die Brachflächen wieder nutzbar gemacht werden können, um modellhaft ein Zero-Emission-Quartier für die dort lebende Bevölkerung und die Unternehmen zu entwickeln.

 

Beteiligung der Eigentümerinnen und Eigentümer

Ursprünglich war vorgesehen, in mehreren Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern die verschiedenen Lösungsansätze zu diskutieren und greifbarzu machen. Aufgrund der weltweiten Pandemielage und der damit verbundenen Restriktionen werden die Inhalte für diese Internetdarstellung aufbereitet.

 

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Das Konzept wird gefördert aus dem KfW-Programm 432 - Energetische Stadtsanierung.

Zum Programm informiert auch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg auf diesen Seiten