Leben in Syrien vor dem Krieg: Alltag, Kleidung, Essen

23.09.2021

Knapp 50 Mitschüler*innen in der Sigmund-Jähn-Grundschule kommen aus Syrien. Was wissen wir über ihr Leben und das ihrer Familien? Was bedeutet Flucht? Wie kleiden sich Menschen in Syrien? Was essen sie gern? Was hat der Krieg mit Syrien gemacht?

 

Samir und Samaya Aljomah erzählen darüber. Vielen Dank dafür!

 

Bild zur Meldung: Leben in Syrien vor dem Krieg: Alltag, Kleidung, Essen

Fotoserien


Leben in Syrien vor dem Krieg: Alltag, Kleidung, Essen (21.09.2021)

Am Dienstag, 21.09.2021 besuchten uns Samir und Samaya Aljomah. Beide flohen aus Syrien vor dem Krieg. Knapp 50 Kinder aus unserer Schule haben seit 2015 ähnliches erlebt: Eine monatelange, strapaziöse Flucht, kaum zu Essen und zu Trinken, Schlafplätze irgendwo draußen, überall Gefahren. Wir wollen mehr über das Leben in Syrien erfahren.

 

Die Klasse 5a lernt Syrien vor dem Krieg kennen - Samir hat jede Menge Fotos dabei, die ein buntes Leben, florierende Märkte und schöne Bauwerke, darunter Schulen und Moscheen, zeigen. Samir tanzt mit den Kindern und zeigt ihnen traditionelle Kleidung aus seiner Heimat. Begeistert probieren einige Kinder sie an.

 

Betroffen sehen die Kinder dann Fotos des zerstörten Syriens und folgen den Schilderungen einer Flucht. Wie schlimm ist es, alles zu verlieren?

 

Zum Schluss bereiten die Kinder in unserer Schülerküche gemeinsam syrisches Essen zu: Falafel, arabisches Fladenbrot, Hummus, Salat, frittierte Kartoffelscheiben. Hummus ist ein arabisches Nationalgericht. Übersetzt heißt Hummus Kichererbsen - und das sind wahre Energiebomben. Es ist ein Klassiker unter den Vorspeisen und dient sämtlichen  Speisen als Beilage.

Die syrische Küche ist vielfältig, raffiniert, schmackhaft und pikant und gilt für viele als die beste Küche im Vorderen Orient. Und so war auch das Fazit der Kinder: (Fast) Alles war sehr, sehr lecker!

 

Vielen Dank an Samir und Samaya! Es war ein interessanter Vormittag und ein wichtiger Einblick in das frühere Leben unserer Mitschüler*innen. Und es wurde jedem Kind klar, wie wichtig es ist, alles dafür zu tun, dass Kriege verhindert werden.