Die Stadt Fürstenwalde/Spree ist aufgrund der vorhandenen Wirtschafts- und Beschäftigungspotentiale von der Landesregierung Brandenburg als Regionaler Wachstumskern (RWK) ausgewiesen worden. Für die langfristige Sicherung des Nachwuchs- und Fachkräftebedarfes bereits hier angesiedelter Unternehmen einerseits sowie künftiger Investoren andererseits verfügt der RWK grundsätzlich über gute, auch über die Stadt Fürstenwalde/Spree ausstrahlende Bildungsinfrastrukturen, und zwar sowohl im Bereich der allgemeinen Bildung als auch der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Mit der Entwicklung einer engen Zusammenarbeit und Kooperation mit der Technischen Hochschule Wildau (FH) soll die bestehende infrastrukturelle Lücke im Bereich der akademischen Bildung geschlossen werden, da die Stadt weder Standort einer Universität noch Hochschule ist.
Vor dem Hintergrund der langfristigen Fachkräftesicherung unserer Unternehmen und der Weiterentwicklung der Stadt Fürstenwalde/Spree als attraktiven Standort für Arbeiten, Leben und Wohnen wurde am 8. Januar 2010 eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Fürstenwalde und der TH Wildau (FH) über die Zusammenarbeit auf den Gebieten Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie des Wissens- und Technologietransfers geschlossen.
Kooperationsvereinbarung vom 8. Januar 2010
Arbeitsplan 2010 zur Kooperationsvereinbarung
TH Wildau als Aussteller auf der 3. Fürstenwalder Ausbildungsbörse am 28.01.2010

Fotos: Hans-Günther Stieler
Hochschulinformationstour am 28.05.2010
Im Rahmen einer Hochschultour an die TH Wildau [FH] konnten sich Schüler/innen aus Oberschulen, Oberstufenzentren und Gymnasien über die vielfältigen aktuellen Studienmöglichkeiten vor Ort informieren. Diese Tour wurde vom Vorstandsmitglied Prof. Bernd-Rüdiger Meyer des Verein "Kita - Schule - Wirtschaft in Landkreis Oder-Spree" e.V. mit Unterstützung der Stadt Fürstenwalde vorbereitet und durchgeführt.
Der Präsident der TH Wildau [FH], Professor Dr. László Ungvári, begrüßte alle Teilnehmer/innen dieser Tour. Die Schüler/innen konnten das Laserlabor, das Rasterelektronenmikroskop und die Fotovoltaik life erleben und sich mit der Luft- und Raumfahrttechnik und der Mikrosystemtechnik auseinander setzen.
Neben technisch-technologischen und informationstechnischen Laboren, Computer- und Internetarbeitsplätzen steht den Studierenden eine der modernsten Bibliotheken in Europa zur Verfügung.
Die TH Wildau gehört zu den größten Fachhochschulen des Landes Brandenburg. Die Chancen für Absolventen, nach dem Studium auch eine berufliche Perspektive in der Region Berlin-Brandenburg zu finden, stehen gut. 
Foto: Heidrun Wolle