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Fürstenwalde ist als Regionaler Wachstumskern und Mittelzentrum zwischen der Hauptstadt Berlin und Frankfurt/Oder ein hervorragender Investitionsstandort. Die günstige Verkehrslage, eine leistungsfähige technische und soziale Infrastruktur, umfangreiche Gewerbebauflächen zu günstigen Bodenpreisen, ein qualifiziertes Arbeitskräftepotential sowie gute Förderbedingungen bilden die Grundlage für eine stabile aufstrebende Wirtschaft.
Die Stadt wurde im Jahre 1272 erstmals urkundlich erwähnt und war bereits im Mittelalter ein Zentrum für Handel und Handwerk. Während des Dreißigjährigen Krieges entwickelte sie sich zum Militärstandort. Vom Ende des 14. bis Ende des 16. Jahrhunderts war Fürstenwalde Bischofssitz, ein Zeitraum, der wesentlich zum wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen hat.
Mit dem Bau der Eisenbahnlinie nach Frankfurt/Oder im Jahre 1842 wurde ein weiterer Grundstein für den wirtschaftlichen Aufschwung gelegt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann insbesondere mit der Ansiedlung der Firma Pintsch die Entwicklung zu einem bedeutenden Industriestandort, die sich bis heute fortsetzte.
Fürstenwalde ist nach Potsdam die zeitgrößte Stadt im engeren Verflechtungsraum zu Berlin und genießt den Ruf des Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftszentrum des Landkreises Oder Spree.
Die Stadt ist durch die Bahn (Hauptstrecke Paris- Berlin- Fürstenwalde- Warschau- Moskau), die Bundesautobahn (A12/A10) und den Oder-Spree-Kanal außerordentlich günstig an die übergeordneten Verkehrsachsen angebunden. Außerdem verfügt die Stadt über einen Verkehrslandeplatz.
Die Stadt Fürstenwalde umfasst eine Fläche von ca. 7.055 ha, davon entfallen 2.500 ha auf den kommunalen Stadtwald. Die gesamte kommunale Waldfläche beträgt etwa 4.500 ha.
In Fürstenwalde leben ca. 33.000 Menschen.
Der traditionelle Industrie- und Gewerbestandort ist geprägt durch eine Vielzahl produzierender Gewerbe, Handwerksunternehmen, Unternehmen der Bauwirtschaft und des Dienstleistungsgewerbes.
Nach der politischen Wende sind die Kernbereiche erhalten geblieben, umstrukturiert und weiterentwickelt worden.
Erhebliche Flächenressourcen entstanden durch die Umnutzung bislang militärisch genutzter Liegenschaften.
Mit dem Flächennutzungsplan wurde die Grundlage für die Inanspruchnahme von etwa 370 ha Industrie- und Gewerbefläche geschaffen.
Die wesentlichsten Produktionslinien, die von traditionellen Unternehmen aber auch von jungen Betrieben getragen werden, sind Reifenherstellung, Metall- und Kunststoffverarbeitung, Herstellung von Lacken und Farben sowie Gusserzeugnissen, Regel- und Messtechnik, der Behälterbau und die Energiewirtschaft.
So befinden sich in Fürstenwalde nicht nur das Pneumant Reifenwerk, das zur Goodyear-Dunlop-Gruppe, einem der führendsten Reifenhersteller der Welt gehört, sondern auch die deutsche Hauptniederlassung des schwedischen Bauunternehmens NCC und die E.ON edis AG mit Hauptsitz und Regionalbereich Oderland- Spree, eines der größten Energieunternehmen in Deutschland.
Vielseitige schulische und außerschulische Bildungsangebote, das Angebot an Wirtschaftsdienstleistungen, die medizinische Versorgung, die attraktive Umgebung sowie das umfangreiche Freizeit- und Kulturangebot, attraktive Einkaufsmöglichkeiten und vielseitige Wohnangebote sind überzeugende Argumente für eine Ansiedlung.