Fürstenwalde/Spree lebt und verändert sich. Die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur und der wirtschaftliche Strukturwandel erfordern städtebauliche Anpassungen. Mit dem Stadtumbau-Programm – gefördert aus Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln – unterstützt die Stadt den Anpassungsprozess hinsichtlich der Aufwertung der innerstädtischen Stadtquartiere und die Wohnungswirtschaft beim Rückbau nicht mehr benötigten Wohnraums in Fürstenwalde-Nord und -Süd.

Stadtumbaukulisse Fürstenwalde/Spree (Stand Sep. 2010): Klicken Sie in die Karte, um weitere Informationen zu erhalten.
Das Aufwertungsgebiet umfasst die Innenstadt der Stadt Fürstenwalde/Spree, die in den letzten Jahren wieder zu einem beliebten Wohnstandort mit steigender Bevölkerungszahl geworden ist. Der Leerstand hat sich in den letzten Jahren deutlich reduziert, insbesondere in den sanierten Gebäuden. Die Innenstadt verfügt über ein starkes Potential, weitere Neubewohner anzuziehen und ein kontinuierlicher Zuzug von Einwohnern wird bis 2030 prognostiziert. Dieser Aufwertungstrend wird durch das Aufwertungsprogramm unterstützt durch:
Die historischen Bereiche der Innenstadt prägen entscheidet das Image der Gesamtstadt. Sie laden Einwohner zum Verweilen ein und ziehen Touristen an. Um diesen historischen Charakter und das typische Ortsbild zu erhalten, unterstützt die Stadt Eigentümer bei der Sanierung ihrer stadtbildprägenden Gebäude. Die Sanierungsmaßnahmen haben die ortsbildprägende Bausubstanz zu erhalten bzw. ortsbildgerecht wiederherzustellen.
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie hier.
Derzeit können keine neuen Förderanträge für die Sanierung von Gebäuden gestellt werden.
Hinweis: Bei der Sanierung bzw. baulichen Veränderung ihres Gebäudes - unabhängig von einer Förderung - ist die
Gestaltungssatzung der Stadt Fürstenwalde/Spree zu beachten. Sie gibt Hinweise auf die Gestaltung von Gebäuden, um das typische Ortsbild und seine städtebaulichen Qualitäten von Fürstenwalde/Spree zu erhalten und damit eine ausgewogene Stadtgestaltung zu erreichen.
Straßen, Plätze und Grünflächen haben für die Innenstadt als Wohn- und Freizeitort eine herausragende Bedeutung. Sie laden zum Verweilen und Kommunizieren ein und tragen bedeutend zur innerstädtischen Lebensqualität bei. Ziel der Neu- und Umgestaltung der Straße, Plätze und Grünflächen ist es, deren Aufenthaltsqualität zu steigern und die Vielfalt der Grün- und Erholungsflächen zu sichern.
Das Konsolidierungsgebiet umfasst die nördlich an den Bahnhof angrenzende ‚Bahnhofsvorstadt’. Die Bevölkerungsentwicklung und der Wohnungsleerstand in dem Gebiet haben sich stabilisiert. Mit Unterstützung des Stadtumbau-Programms soll diese positive Entwicklung weiter unterstützt werden. Wohneigentümern und Wohnungsunternehmen stehen dazu die Wohnraumförderprogramme des Landes Brandenburg zur Sanierung und Modernisierung ihrer Gebäude zur Verfügung. Ein Rückbau von Gebäuden ist in diesem Gebiet nicht vorgesehen.
Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten für Private finden Sie hier.
Das Rückbaugebiet umfasst Teilgebiete in Fürstenwalde-Nord und -Süd, in denen der Bevölkerungsrückgang sowie die Leerstandsproblematik anhalten. Mit dem Rückbau-Programm werden Wohnungsunternehmen beim Rückbau von nicht mehr benötigten Wohneinheiten unterstützt. Dies trägt zur Entdichtung des jeweiligen Gebietes und damit auch zur Stabilisierung und Aufwertung der verbleibenden Wohnbestände bei. Parallel sollen stabile Wohnbestände saniert und aufgewertet werden.
In den Jahren 2008-2010 wurden 199 Wohneinheiten von den Wohnungsunternehmen in Fürstenwalde-Nord rückgebaut.
Für den Zeitraum 2011-2020 ist der Rückbau von weiteren 795 Wohneinheiten durch die Wohnungsunternehmen in Fürstenwalde-Nord und -Süd geplant.
Die bisherigen Stadtumbaumaßnahmen haben in Verbindung mit den übrigen Maßnahmen der Stadtentwicklung und der weiteren Förderprogramme zu einer Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse sowie einer Entspannung der Wohnungsleerstandsproblematik in Fürstenwalde/Spree beigetragen. Besonders trifft dies im Zentrum Fürstenwaldes, d. h. im Stadtteil Mitte zu, welcher in den vergangenen Jahren Schwerpunkt von Aufwertungsmaßnahmen im Rahmen des Stadtumbaus war und auch zukünftig bleiben wird.