Dieses Bild zeigt das Logo der Stadt: einen Raben, ein Blatt und eine Wasserwelle. Stadtansicht: Bahnhof Stadtansicht: Wasserturm Stadtansicht: Spreebrücke Stadtansicht: Freie Grundschule Dr. P. Rahn & Partner Stadtansicht: Bürgerhaus Stadtansicht: Bullenturm Stadtansicht: Tierpark Stadtansicht: Steg Stadtansicht: Altes Rathaus Stadtansicht: Goetheplatz Stadtansicht: Dom Stadtansicht: Grasnickbrunnen Stadtansicht: Taubenhaus Stadtansicht: Rauener Berge Stadtansicht: Wassertürme Stadtansicht: Muehlenstrasse Stadtansicht: Uferstrasse Stadtansicht: Am Goetheplatz Stadtansicht: Frankfurter Stadtansicht: Leuchtturm Stadtansicht: Kaiserhof Stadtansicht: Rathauscenter Stadtansicht: Doppelgaenger Stadtansicht: NCC-Gebäude am Bahnhof

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Sie sind hier: [Unsere Stadt] [Stadtgeschichte] [1950 bis 1995]

Aus der Geschichte der Stadt Fürstenwalde

1950
wurde Fürstenwalde mit der Verwaltungsreform Kreisstadt. In diesem Zusammenhang wird Ketschendorf nach Fürstenwalde eingemeindet.

1960
konnte eine neue Spreebrücke eingeweiht werden. Bis dahin stand nur das hölzerne Provisorium, das sowjetische Streitkräfte errichtet hatte, zur Verfügung.
Einen Teil der ausgebombten Innenstadt wurde in Plattenbauweise mit den DDR-bekannten Typenbauten versehen, die wir auch in den Neubaugebieten in Fürstenwalde-Nord und -Süd haben. Bis 1983 wurden dort 7000 Neubauwohnungen errichtet.
Aber nicht nur die Lücken, die der Krieg gerissen hatte, wurden bebaut. Ein Teil der historischen Altbausubstanz fiel auch der Sanierung, d.h. dem Abriss, zum Opfer.
In den sechziger und siebziger Jahren wurden immer mehr Betriebe verstaatlicht und es wurden aus volkseigenen Betrieben Kombinate gebildet.

1969
wurde der Wiederaufbau des Alten Rathauses, der in mehreren Etappen erfolgte, abgeschlossen. Mit dem Aufsetzen der Spitze wurde 1982 der Turm noch einmal ergänzt. 1959 hatte man den Abriss ernsthaft erwogen.
Inzwischen beherbergt es das Ausstellungszentrum, das Standesamt, den Ratskeller und den Festsaal der Stadt.

1972
wurden allein 7 Fürstenwalder Unternehmen zu volkseigenen Betrieben.
Aber auch der Bau bzw. Ausbau von Kulturstätten, wie dem Heimattiergarten (1975), des Ausstellungszentrums (1974), der Schwimmhalle (1971), der Freilichtbühne (1953), das neue Domizil des Museums (1980) und die Gründung der Musikschule (1957) fällt in die DDR-Zeit.

1977
Unter dem Protest vieler Fürstenwalder begann die Umgestaltung des Ottomar-Geschke-Platzes. Das historische Denkmal wurde abgerissen und viele Bäume, darunter eine geschützte Korkeiche, wurden gefällt.

1989
führte die allgemeine ökonomische Situation auch in Fürstenwalde im November zu Demonstrationen und zu einer turbulenten Stadtverordnetenversammlung, in deren Folge die politisch Hauptverantwortlichen ihre Ämter niederlegten.

1990
wurde bei den Kommunalwahlen im Mai eine neue Stadtverordnetenversammlung gewählt. 

1993
Trebus wird nach Fürstenwalde eingemeindet.

31.10.1995
feierliche Wiedereinweihung des Domes