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Projekte 2009

Inhaltsverzeichnis [Anzeigen]

Mikroprojektname: Familienbildung im Mehrgenerationenhaus

Förderperiode: 2009
Projektträger: AWO-Kreisverband Fürstenwalde e.V.
Angebot / Inhalt: Unsere Adressaten sind Jugendliche, junge Eltern, Frauen und Organisationen (örtlich tätige Vereine und Initiativen), die ehren- oder hauptamtlich im Bereich „Familienbildung“ tätig sind.
Konkrete Ziele des Projektes sind der Aufbau von drei Aktivitätssäulen:

  1. MultiplikatorInnenschulungen für die Einrichtungen in der Stadt Fürstenwalde. Zum einen geht es um den Erwerb wichtiger Kenntnisse über Inhalte und Methoden. Zum anderen soll auch ein Forum des Erfahrungsaustausches und der Vernetzung entstehen.
  2. Der Aufbau einer breiteren Palette von Angeboten im Mehrgenerationenhaus im Rahmen der Familienbildung (Gesprächsrunden und Workshops mit Pädagogen, Ärzten, Gesprächsrunden für Eltern) und niedrigschwelliger Angebote für junge Familien zur Stärkung der Elternkompetenzen bei der Lösung der eigenen Probleme. Gründung eines Eltern-Kind-Treffs mit einer pädagogischen Betreuung.
  3. Aktive Mitwirkung an der Vorbereitung und Durchführung einer Fachkonferenz des Lokalen Bündnisses für Familie Fürstenwalde zum Thema "Familienbildung".

Kontakt: Frau Beck, Tel.: 749028, Mail: ibeck@awo-fuerstenwalde.de

Mikroprojektname: „Stark als Mutter – stark auch im Beruf?“

Förderperiode: 2009
Projektträger: Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. Region Brandenburg Ost, Interkulturelles Beratungs- und Begegnungszentrum Angebot / Inhalt: Durch das Projekt sollen Alleinerziehende und zugewanderte Mütter bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt werden. Ziel ist, dass die Frauen, die zum Teil nicht über einen Schulabschluss oder einen Ausbildungsabschluss verfügen bzw. dieser in Deutschland nicht anerkannt ist, sich ihrer Kompetenzen und beruflichen Fähigkeiten bewusst sind und realistische Ziele hinsichtlich ihrer beruflichen Integration entwickeln. Es werden individuelle Bewerbungsunterlagen angefertigt und Bewerbungsgespräche geprobt. Als weiterer Schritt sollen die Rahmenbedingungen für eine berufliche Tätigkeit abgeklärt und abgesteckt werden - bis hin zur Entwicklung individueller Betreuungsformen für die Kinder innerhalb der Gruppe der Teilnehmerinnen. Bei der Umsetzung des Projektes werden die im Interkulturellen Zentrum der Caritas tätigen Fachdienste mit einbezogen. Die Durchführung erfolgt in Einzelarbeit (Kompetenzermittlung, Zielformulierung) und Gruppenarbeit (Entwicklung alternativer Betreuungsformen, Seminare und Infoveranstaltungen), sowie durch Vermittlung von Praktika.
Kontakt: Herr Thieme , Tel.: 7708-0 , Mail: t.thieme@caritas-fuerstenwalde.de

Mikroprojektname: „Ein Ort für alle“

Förderperiode: 2009
Projektträger: CTA-Kulturverein Nord e.V.
Angebot / Inhalt: Komm-in-Sonnenblume ist ein Kommunikations- und Integrationsprojekt in der Trebuser Straße in Fürstenwalde Nord. Die große umzäunte Freianlage, mit einzelnen großen Bäumen, soll in den Erlebnisbereich der Jugendlichen verstärkt einbezogen werden.
Ein Gartenbereich mit Beerensträucher und Kräuterspirale, erweitertem Freizeitangebot und naturnah gestaltete Sitzecken sollen entstehen. Alle Arbeiten werden von den Jugendlichen selbst durchgeführt. Da das aber ihre Selbst-hilfekenntnisse übersteigt, wollen wir Handwerker und Gärtner aus dem Seniorenclub als Erfahrungspaten gewinnen. Gleichzeitig soll damit eine generationsübergreifende Kommunikation und ein gegenseitiger Hilfeprozess zwischen den Jugendlichen und den Senioren aktiviert werden. Die Jugendlichen werden in ihrer sozialen Entwicklung und Lebenskompetenz gestärkt. Damit erhöhen wir auch ihre Chancen für die zukünftige Beschäftigungsfähigkeit (Arbeit im Team, Zusammenarbeit mit älteren Menschen, Weitergabe eigenen Wissens an andere). Für die Gruppe in der Sonnenblume entstehen neue Entwicklungsfelder.
Kontakt: Herr Ullrich , Tel.: 344130 , Mail: info@kulturverein-nord.de

Mikroprojektname: Konfliktlotsen an der 1. Oberschule - Schülermediationsprojekt

Förderperiode: 2009
Projektträger: Förderverein der 1. Oberschule Fürstenwalde
Angebot / Inhalt: Durch viele verunglückte Konfliktregelungsversuche unter den SchülerInnen gibt es im Alltag häufig kein Vertrauen mehr, dass Konflikte tatsächlich zufriedenstellend gewaltfrei gelöst werden können. Ziel ist die machtfreie Unterstützung einer emotional nicht beteiligten Person in Konflikten an der Schule zu institutionalisieren. Es kommen immer wieder neue SchülerInnengenerationen, für die der Förderverein auch das Angebot unterbreiten möchte, dass die nachwachsenden SchülerInnen mit der Methode Mediation vertraut gemacht werden. Inhaltlich liegen die Schwerpunkte bei den Grundschritten einer erfolgreichen Mediation: Klärung der Ausgangssituation; Klärung der Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche beider Parteien; Formulierung der Ziele der Klärung; Schritte der konkreten Umsetzung festlegen. Da sozialpädagogische Studien sowie persönliche Erfahrungen zeigen, dass Jugendliche schneller von Gleichaltrigen lernen und annehmen, wollen wir die Ausbildung der neu dazu gekommenen SchülerInnen nachhaltig organisieren. Notwendig ist natürlich ein Coaching und ständiges Reflektieren von außen. Dies findet zwar einmal wöchentlich in einer AG statt, soll aber auch in Form von monatlichen Thementagen von einem externen Referenten begleitet werden.
Kontakt: Frau Linde, Tel.: 301379 , Mail: i.linde@jusev.de

Mikroprojektname: Lebensraum – Gestaltung meines persönlichen Umfeldes

Förderperiode: 2009
Projektträger: Petra Kühn in Kooperation mit der RAG Bildung GmbH
Angebot / Inhalt: Das Projekt schafft mit seinem Angebot die Voraussetzung dafür, dass junge Frauen, die auf Grund ihrer mangelhaften oder fehlenden beruflichen Ausbildung von gesellschaftlicher Ausgrenzung bedroht sind, Ermutigung, Motivation und dringend nachgefragte Schlüsselqualifikationen vermittelt bekommen und mitgestalten. Im Projekt werden einfache aber sehr wichtige Fähigkeiten entwickelt: Die Beobachtung des einheitlichen Lebensraumes, das Bewusstmachen von Lebensperspektiven, eigenen Stärken, der Geschlechtsspezifik und ihrem Frauenbild fördern soziale Kompetenz. Der Wille zur eigenen Gestaltung der Lebensbereiche spielt eine wichtige und vordergründige Rolle.
Der Umgang mit und das Nutzen der vorhandenen Ressourcen soll eingeübt werden.
Trainings und Coachings werden in der Gruppe sowie auch auf individueller Basis durchgeführt. Der Besuch eines Landhofs zum sozialen Training ist vorgesehen.
Einstiegsmodul ist der Lebensbereich Beruf mit dem Ziel der Erreichung der Ausbildungsreife.
Kontakt: Frau Kühn, Tel.: 37409-0, Mail: bzfuerstenwalde@ragbildung.de

Mikroprojektname: Förderung des Ehrenamtes und einer Netzwerkbildung zur Unterstützung von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind

Förderperiode: 2009
Projektträger: frauen-helfen-frauen e.V., Kontakt- und Beratungsstelle mit integrierter Frauenzufluchtswohnung Fürstenwalde
Angebot / Inhalt: Das Mikroprojekt dient der Entwicklung des Angebots als Konzept, der Qualifizierung einer Mitarbeiterin und dem Aufbau von Vernetzungsstrukturen.
Es sollen Grundlagen geschaffen werden, um Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, nach der Krisensituation langfristig zu begleiten.
Frauen-helfen-frauen e.V. bietet damit ein Zusatzangebot zu seinem bestehenden Beratungsangebot an. Dafür muss ein detailliertes praxisorientiertes Konzept in Zusammenarbeit aller wichtigen Akteure erarbeitet werden. Für dieses Begleitprogramm ist eine Zusatzqualifikation der Multiplikatorin notwendig. Ebenso der gewonnenen Ehrenamtlerinnen. Diese Qualifizierung vermittelt Sachkenntnisse zum Thema und zu sozialer Arbeit allgemein. Ihre persönlichen Schlüsselqualifikationen werden gestärkt. Zum einen geht es um die spezifischen Inhalte, zum anderen um die Gestaltung der Beratungssituationen, um gute Beratungserfolge zu erreichen.
Das neue Mikroprojekt soll das bestehende Netzwerk „Häusliche Gewalt“ nutzten und stärken. Damit steht in Zukunft ein multiprofessionelles örtliches Angebot zur Bewältigung der oft komplexen Problemsituationen der Betroffenen zur Verfügung.
Kontakt: Frau Kahl, Tel.: 57482 , Mail: verein-frauen-helfen-frauen@web.de

Mikroprojektname: Fit für Beruf und Familie

Förderperiode: 2009
Projektträger: Gesellschaft für Arbeits- und Sozialrecht e.V.
Angebot / Inhalt: Es werden niederschwellige Angebote für Frauen unterbreitet, die ihre (Re-) Integration in das Erwerbsleben verbessern wollen. Wir widmen uns in diesem Projekt Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten haben, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren: nicht anerkannte oder unzureichende Berufsausbildung, Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, schwaches Selbstwertgefühl und soziale Isolation. Ziel ist es, Frauen, insbesondere allein erziehende Mütter, zu unterstützen, ihre sozialen Kompetenzen zu stärken, fehlende Tagesstrukturen aufzubauen und auf eine Erwerbstätigkeit vorzubereiten. Das Projekt wird als Kurs mit 8 verschiedenen Modulen angeboten.
Die Arbeit mit den Modulen kann flexibel gestaltet werden. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, einzelne Module zu wiederholen bzw. zu vertiefen. Kinderbetreuungsmöglichkeiten während der Kurse und eine individuelle Nachbetreuung werden durch GefAS gewährleistet.
Kontakt: Frau Henschke , Tel.: 376793, Mail: pek@gefas-ev.de

Mikroprojektname: Umfrage zum Thema „Frauen in Fürstenwalde“

Förderperiode: 2009
Projektträger: Gleichstellungsbeirat der Stadt Fürstenwalde
Angebot / Inhalt: Eine gezielte und effektive Vergabe von Projektmitteln bzw. die inhaltliche Konstruierung von Projekten für und mit Frauen ist ohne eine entsprechende Datenbasis kaum leistbar. Deshalb nahm sich der ehrenamtlich tätige Gleichstellungsbeirat dieser Herausforderung an. Ziel ist es, geeignete Daten zu erheben und wissenschaftlich auszuwerten, um alle interessierten Träger, Unternehmen, öffentliche Verwaltungen, PolitikerInnen und insbesondere das Bündnis für Familie auf Problemfelder aufmerksam zu machen. Es sollen effektive und zielgerichtete Verbesserungen für die Bewohnerinnen durch Konzeptentwicklungen, Projektinitiierungen und Verstärkung bisher ungenügender öffentlicher Angebote erreicht werden. Die Sensibilisierung auch von Unternehmen für eine bessere Work-Life-Balance ist ebenfalls unser Ziel.
Der Gleichstellungsbeirat selbst kann die Umfrage nicht durchführen und allein auswerten. Deshalb wird diese Leistung extern in der Stadt vergeben. Der Gleichstellungsbeirat wird aber an allen Phasen der Erarbeitung der Studie und an der Auswertung der Umfrageergebnisse aktiv mitwirken.
Kontakt: Frau Berger, Tel.: 369584 , Mail: elibe@gmx.de

Mikroprojektname: Lernwerkstatt Nordclub

Förderperiode: 2009
Projektträger: Jugendclub Nord der Stadt Fürstenwalde
Angebot / Inhalt: In enger Zusammenarbeit mit der 2. Oberschule möchte der Jugendclub Nord ein niedrigschwelliges Angebot für Jugendliche zur besseren Alltagsbewältigung und zur Stärkung ihres Selbstwertgefühls installieren. Wie unsere Erfahrungen zeigen, haben viele Jugendliche meist nur geringe praktisch-handwerkliche Fähigkeiten. Unsere inhaltlichen Ziele sind: Erfahrungen mit praktischen handwerklichen Tätigkeiten, Erwerb und weitere Ausprägung von manuellen Fertigkeiten, Entwicklung von wichtigen sozialen Schlüsselfähigkeiten wie Teamfähigkeit, Planung und Umsetzung komplexerer Aufgaben, soziale Integration von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund, Erkennen und Ausprägung von praktischen Talenten und niedrigschwellig berufliche Orientierung anbieten. Ein Handwerksmeister und ein Trainer für das soziale Lernen unterstützen uns dabei. Als Organisationsformen sind geplant: eine offene Werkstatt für die Jugendlichen, die sich je nach Interesse und Zeit beteiligen und die Bildung einer langfristig festen Gruppe. Letztere wird auch Exkursionen zu Firmen und zu Werkstätten unternehmen. Dort erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, selbst einen Herstellungsprozess aktiv durchzuführen.
Kontakt: Herr Strohbach, Tel.: 32148 , Mail: Jugendclub_Nord@web.de

Mikroprojektname: „Weg von Drogen und Flaschen, lass dein Geld in den Taschen, sei kein Depp, spiel Gitarre oder Rap!!!“

Förderperiode: 2009
Projektträger: Initiative Roberto Hackl
Angebot / Inhalt: In den vergangenen Jahren konnten immer wieder einige Jugendliche dafür gewonnen werden, ein Musikinstrument zu erlernen. Einige Gruppen formten sich zu Bands oder Hip-Hop-Crews. Gerade die Musikprojekte brachten bisher erfolgreich Jugendliche aus verschiedenen sozialen Zusammenhängen und mit unterschiedlicher Herkunft zusammen. Damit wurden Vorurteile abgebaut und es wuchs für die Jugendlichen erheblich ihr Selbstbewusstsein. Nun haben wir, eine Gruppe von interessierten Jugendlichen aus Fürstenwalde, die Initiative ergriffen, um Finanzen für geplante Aktivitäten zu erhalten. Ganz konkret sollen mit diesem Mikroprojekt eine schon bestehende Hip-Hop-Crew und eine gerade im Entstehen begriffene offene Musikgruppe mit dem Ziel der Bildung einer Band unterstützt werden. Bei Musikworkshops, Instrumentalunterricht und der Produktion einer eigenen CD wird uns ein Musikproduzent fachlich und logistisch unterstützen. Hauptziel bleibt aber die Verbesserung der eigenen persönlichen und musikfachlichen Fähigkeiten. Mit dieser Stärkung wird Auftrieb zur Lösung anderer Probleme gegeben, weil die Motivation, etwas für sich bewegen zu können, erheblich gesteigert wird.
Kontakt: Herr Hackl , Tel.: 01627299760 , Mail: djrocky1987@gmx.de

Mikroprojektname: Medienkompetenz für Jugendliche

Förderperiode: 2009
Projektträger: my oskar.TV UG (haftungsbeschränkt)
Angebot / Inhalt: Jugendlichen aus Fürstenwalde wird durch den praktischen Umgang mit dem Medium Fernsehen soziale Kompetenz, persönliches Selbstwertgefühl und eigene Leistungsfähigkeit vermittelt. Die Jugendlichen werden so weit mit der Arbeit für einen Fernsehsender vertraut gemacht, ausgebildet und trainiert, dass Sie in der Lage sind, eigenverantwortlich unter professioneller Anleitung redaktionell und mediengestalterisch tätig zu sein.
Mit den Themen der Jugendlichen und ihrer Mitwirkung vor und hinter der Kamera wird ein Jugend TV-Magazin von 20 Minuten Länge mit einer jeweiligen Ausgabe für 4 Monate vorbereitet. Das Magazin wird unter Anleitung der Mitarbeiter von Oskar TV in der Stadt Fürstenwalde und in den Produktionsräumen von OSKAR TV hergestellt und an 2 Tagen in der jeweils letzten Woche des Monats zur Sendung gebracht.
In den ersten 3 Monaten werden die Jugendlichen in jeweils 2 Gruppen eigene Erfahrungen mit dem Sender, der Produktionsweise, den Gestaltungsmöglichkeiten und der Wirkungsweise des Fernsehens in Fürstenwalde machen.
Ab September werden die jeweiligen Beiträge und die Moderation des Magazins vorbereitet und umgesetzt. Dazu gehören Themenvorschläge, Themenauswahl, Recherche, Konzeption, Dreharbeiten, Texten, Schnitt und Moderation.
Kontakt: Herr Lotz , Tel.: 01723012919 , Mail: lotz@oskartv.de