Fürstenwalde bewarb sich im Mai 2007 bei dem Aktionsprogramm Mehrgenerationhäuser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Entscheidung der Jury fiel im Herbst 2007 positiv für den gemeinsam mit der Stadt beantragenden Träger AWO Fürstenwalde.
Das Mehrgenerationenhaus Fürstenwalde ist ein Ort, an dem sich Junge und Alte, Einheimische und Zugezogene, Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Migrantenfamilien, junge Eltern und Hochbetagte treffen können. Austausch und soziales Miteinander stehen im Mittelpunkt. Gemeinsam essen oder spielen, Hausaufgaben erledigen oder Oma etwas aus der Zeitung Vorlesen, Kuchen backen für das Stadtteilfest, das kaputte Fahrrad reparieren – so kann ein gelungener Nachmittag im Fürstenwalder Mehrgenerationenhaus aussehen. „Ich betreue Dein Kind – du wäscht meine Gardinen“ ist ein Beispiel aus der geplanten Tauschbörse.
Das Projekt Leihoma- und Leihopa-Service und Babysitter-Vermittlung zur Entlastung berufstätiger Familien nahm im April 2009 seine Arbeit auf. Auch hier wird die Koordination ehrenamtlich ausgeübt.
Das Mehrgenerationenhaus wird aus dem gleichnamigen Bundesprogramm und mit kommunalen Mitteln gefördert und ist seit dem 4. September 2008 geöffnet.