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Das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum zu schärfen – das ist das Hauptziel der Aktionswoche mit dem Thema „Alkohol? Weniger ist besser!". Die Botschaft der Aktionswoche 2011 soll viele Menschen erreichen, auf öffentlichen Plätzen, in Betrieben und Verwaltungen, in Arztpraxen und Apotheken, in Kirchengemeinden, in Sportvereinen und auch dort, wo Alkohol getrunken wird. Mehr Infos gibt es auf der Homepage der Brandenburger Landessuchtkonferenz .
Die Auszubildenden der RAG Bildung nutzten die jugendgemäßen und provozierenden Plakate der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, blockten diese auf und hängten sie entlang von Schulwegen und an Schulzäunen auf. Es wurden zahlreiche Diskussionen unter den Betrachtern angeregt und diese von den Sozialarbeiternund Lehrern an den Schulen aufgegriffen. „Merke: Es geht uns hier nicht um ein, zwei Gläser- es geht um mehr: es geht um dich!“
Seit 1998 bietet Uwe Redmann mit Fachleuten der Suchtprävention und/oder geschulten Multiplikatoren den Mit-Mach-Parcour "Straße der Sucht" an. An verschiedenen, in sich geschlossenen Stationen werden Informationen zur Thematik mit spielerischen Alternativen verknüpft. Damit haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich unbefangen mit dem Thema Sucht auseinanderzusetzen und gegebenenfalls eigene Lösungen zu entwickeln.
2008 wurden landkreisweit 24 Veranstaltungen durchgeführt und rund 800 Personen erreicht.
2009 wurden landkreisweit 26 Veranstaltungen durchgeführt und rund 797 Personen erreicht.
2010 wurden landkreisweit 58 Veranstaltungen durchgeführt und rund 809 Personen erreicht.
Das Präventionsprogramm „Lieber schlau als blau“ wurde von Johannes Lindenmeyer und Simone Rost entwickelt. Hierbei wird Jugendlichen aufgezeigt, wie man vernünftig mit Alkohol umgeht, wie man „richtig“ trinkt. Sie sollen unterstützt werden, einen risikoarmen, genussorientierten und verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu erlernen. Das geschieht über ein Trinkexperiment und drei anschließenden Trainingseinheiten. Dazu fand am 17. Juni 2009 im Rahmen der Aktionswoche Alkohol „Kenn dein Limit“ ein Trinkexperiment im Jugendclub Nord statt.
Jugendliche ab 16 Jahre tranken unter Anleitung einer Trainerin Alkohol (Wein und Bier). Der dadurch erreichte Blutalkoholspiegel wurde gemessen, die Auswirkungen des Alkohols auf ihre Konzentrationsfähigkeit und ihre emotionale Befindlichkeit überprüft und mit ihren Erwartungen verglichen. Die Jugendlichen konnten sich während des Experimentes nicht betrinken, im Gegenteil sollten sie die Grenzen eines risikoarmen Alkoholkonsums kennen lernen. Die gewonnenen Erfahrungen wurden in Trainingseinheiten systematisch ausgewertet. Dazu gehört die Entwicklung von eigenen, geschlechtsspezifischen Trinknormen in der Jugendclique und eine Notfallplanung, Was tun, wenn …