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Shoppingnacht 2013

 

 

 

Video: Fonfara Film

   
   

 

Rückschau auf die 4. Fürstenwalder Shoppingnacht am 23. März 2013

 

„Kalte Füße sind lästig, besonders die eigenen“, wusste schon Wilhelm Busch Ende des 19. Jahrhunderts zu berichten.

 

Die Besucher der 4. Fürstenwalder Shoppingnacht wissen spätestens seit dem vorletzten Märzwochenende 2013, wie Recht er doch hatte.

 

Denn es war kalt in Fürstenwalde am 23. März 2013, sehr kalt sogar. So kalt, dass die Organisatoren Sorge hatten, das umworbene Publikum könnte sich gegen einen Einkaufsbummel bei eisigen Temperaturen und für die Kneipentour in Bad Saarow oder – der Einfachheit halber – für Markus Lanz‘ „Wetten dass ..?“ entscheiden. Es kam anders.

 

Zwar konnte bei bis zu -9° Celsius und östlichen Winden kein neuer Besucherrekord aufgestellt werden. Aber zur Erleichterung vieler übertrafen die Besucherzahlen am Ende doch alle Erwartungen.

 

Die widrigen Wetterbedingungen machten allerdings eine kurzfristige Anpassung des Rahmenprogramms notwendig. So konnte die Mobile Bühne nur an vier Standorten, statt wie geplant, an fünf Stationen haltmachen. Tanzvorführungen in leichten Kostümen mussten teilweise abgesagt werden. Die letzte „Ladung“ des Abschlussfeuerwerks fiel ebenfalls der Witterung zum Opfer. Alles in Allem eine hervorragende Bilanz bei derart ungünstigen Bedingungen.

 

Aber nicht nur das Wetter war neu bei der 4. Fürstenwalder Shoppingnacht. Die Änderungen zum Vorjahr in der Übersicht:

  • Veranstaltungstermin (wg. Ostern) eine Woche vorverschoben
  • Keine „Fremdanbieter“ in der Innenstadt
  • Reduziertes Rahmenprogramm am „Platz am Stern“
  • Zusätzliche Programmpunkte in der südlichen Mühlen-
  • und nördlichen Eisenbahnstraße
  • Moderierte Mobile Bühne
  • Abgeschaltete Marktplatzbeleuchtung bei angestrahlten
  • Einkaufscentern
  • Zeitgesteuertes Abschlussfeuerwerk

 

Der erhoffte Effekt, die Kälte könnte die Besucher zum längeren Verweilen in den Geschäften animieren, kam voll zu Geltung. Mit einer Vielzahl individueller, teils spektakulärer Aktionen und heißen Getränken begeisterten die Handler, Gastronomen und Dienstleister der Innenstadt ihre Kunden.

 

Lichtinstallationen, Feuershows, Musik und Tanz, der große Lampionumzug, spektakuläre Modenschauen und schließlich das Abschlussfeuerwerk boten den gewohnt unterhaltsamen Rahmen.

 

Das Highlight der 4. Fürstenwalder Shoppingnacht war aber wohl die Modenschau von  „ 36° – Eine besondere Art sich zu kleiden“.

 

Eine weiße Strech-Limousine (Lincoln Town Car) als Umkleidekabine, ein roter Teppich, eine Lichttraverse, dutzende Fackeln, diverse Fahrräder und Segways, ein Moderator, eine Sängerin sowie 36 individuell gestylte Models waren die Zutaten für die wohl spektakulärste Modenschau, die Fürstenwalde im Rahmen der Shoppingnächte zu sehen bekam. Sommermode bei -9° Celsius – ein Erlebnis für Zuschauer und Models!

 

Auf der Auswertungsrunde am 26. März 2013 zogen die Anwesenden ein durchweg positives Fazit. Das oben beschriebene Kundenverhalten führte zu höheren Umsätzen. Das Angebot an die Kunden, die erstandene Ware nachzusenden oder für einen späteren Termin zur Abholung vorzuhalten, wurde gern und häufig angenommen.

 

Einzig die „Schwarzfahrer“  gaben den Anwesenden zu denken. Wiederholt öffneten diverse Geschäfte und Gastronomiebetriebe zur Shoppingnacht ihre Türen, ohne sich vorher zur Teilnahme angemeldet und den Teilnahmebeitrag entrichtet zu haben. Die Vorteile einer gemeinschaftlich organisierten und in Folge selbstverständlich auch gemeinschaftlich finanzierten Veranstaltung, scheinen noch nicht von Allen erkannt worden zu sein.

 

Mehr als 100 Jahre sind vergangen, seit Wilhelm Busch über kalte Füße sinnierte. Gut 100 Jahre in denen kein März mehr so kalt und verschneit war wie dieser im Jahr 2013! Dass die 4. Fürstenwalder Shoppingnacht dennoch „funktionierte“ ist eine Erkenntnis, die Vorfreude auf die nächste "Gewerbeveranstaltung" macht.