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Projekt 2 Ausstellung Neue Männer hat die Stadt

Ausstellung Neue Männer hat die Stadt

   

Wann ist ein Mann ein Mann? Ganz sicher – und damit sind wir wahrscheinlich auch mit Herbert Grönemeyer einig – wenn er etwas Besonderes tut, etwas, das man von ihm nicht auf den ersten Blick erwartet. Aber ist es wirklich so ungewöhnlich, wenn ein Mann seine Mutter pflegt, sich für benachteiligte Kinder einsetzt oder nach Feierabend ehrenamtlich einen Verein leitet? Als gleichberechtigte Partner erwarten wir doch, dass Hausarbeit und familiäre Verantwortlichkeiten geteilt werden und beide Partner einer anspruchsvollen Tätigkeit nachgehen. Und dennoch sind Tagespapas, Väter beim Kinderarzt oder Männer im sozialen Ehrenamt immer noch ein Novum.

Wir wollen mit unserer Ausstellung „Neue Männer hat die Stadt“ Rollenklischees aufbrechen und Fürstenwalder Männer in den Blickpunkt rücken, die selbstverständlich Rollen ausfüllen, die noch nicht immer selbstverständlich sind. Wir stellen Männer vor, die Ungewöhnliches leisten, Beruf und Familie sinnvoll verbinden, die sozial engagiert sind und etwas für die Gemeinschaft tun. Wir porträtieren Männer, die über den Tellerrand hinausgucken und Visionen haben von einem gleichberechtigten Miteinander. Wir wollen damit anderen Mut machen, solche Rollen zu besetzen. Wir wünschen uns, dass Männer in ihrem Wirkungskreis Chancengleichheit aktiv gestalten. Wir zeigen, dass Arbeitgeber von Männern mit sozialen Kompetenzen profitieren, auch wenn diese Mitarbeiter nicht rund um die Uhr verfügbar sind. Und wir zeigen, dass aktive, sensible, sozial engagierte und verantwortungsbewusste Männer keine Exoten sind, sondern das, was sich frau wünscht, was Arbeitgeber schätzen und unsere Stadt letztlich voran bringt.

Die Kooperation

Andrea Schickert, verantwortlich für Wirtschaftsförderung, und Anne-Gret Trilling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, waren die Projektverantwortlichen. Außerdem ist dies natürlich ein Thema des Lokalen Bündnisses für Familie der Stadt.

Unser Kooperationspartner ist die Märkische Oderzeitung.

Die Umsetzung

Anja Sokolow, freie Journalistin, hat die Männer interwievt und Motivationen und Beweggründe festhalten. Bettina Winkler, Fotografin der Märkischen Oderzeitung, hat die Männer fotografiert. Ab dem 14. März 2012 wurde jede Woche ein Mann in der Märkischen Oderzeitung mit Foto und Text vorgestellt. Über 20 Wochen wurde damit jede Woche ein bemerkenswerter Fürstenwalder Mann in den Mittelpunkt gerückt. 


Die Ausstellung

Seit dem 7. März 2012 hängen die 20 Schwarz/Weiß-Fotos nun auf dem Flur der Stadtverwaltung in der 1. Etage im Bürgermeisterbereich. Nicht nur zur Ausstellungseröffnung am Vorabend des Internationalen Frauentages am 8. März erfreuen sich die Porträts großer Beliebtheit. Oft stehen Gäste und Besucher auf dem Flur und erfreuen sich an interessanten und engagierten Männern.   

 

   
Vernissage 1  

Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst richtet im Beisein der Gleichstellungsbeauftragten des Landes Brandenburg Dr. Friedrike Haase (vorn rechts) einige Worte an die Besucher der Vernissage

Vernissage 2  

Hans Hellmuth, einer der Porträtierten, vor seinem Foto

Vernissage 3  

Spannender Gedankenaustausch am Rande der Vernissage:

Lars Jungbluth im Gespräch mit Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst und der Landesgleichstellungsbeauftragten Dr. Friedrike Haase