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Aktivitäten

 

 

Bericht vom Herbst 2016
 

In den kommenden Wochen (Oktober/November 2016) werden planmäßig insgesamt 46 Bäume gepflanzt: davon 28 an der Molkenberger Straße als Ergänzung der dortigen Feldhecke (7 Vogelkirschen, 7 Hainbuchen, 7 Feld-Ahorn und 7 Wildbirnen) sowie 18 Bäume im Siedlerweg (Zierkirschen) als neue Baumreihe. Die Gesamtkosten einschl. einer 3-jährigen Fertigstellungs- und Entwicklungspflege belaufen sich hier auf knapp 35.000 €.

 

Mehr Informationen zu den aktuellen Baumpflanzungen ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Baumpflanzung M5

 

 

 


 

Bericht vom April 2016
Tag des Baumes war voller Erfolg

Für den Tag des Baumes am 25. April hatte sich der Baumexperte der Stadt Fürstenwalde Thomas Schmidt eine besondere Aktion ausgedacht. Zusammen mit der Rahn-Oberschule wurde für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-9 ein Workshop im Stationenbetrieb geplant. Dazu gehörte die Möglichkeit, vor der Schule auf dem Goetheplatz mit einem Baumkletterer in über 100 jährige Eichen zu steigen oder von einer Hebebühne aus die Bäume von oben zu sehen. Auch Praktisches stand auf dem Lehrplan am Tag des Baumes. So sollen Schüler Holzschindeln bauen und Physik direkt am Baum mithilfe von Flaschenzügen erkunden. Unter dem Stichwort "Baum- und Artenschutz: Wie geht's der Fledermaus?" war auch eine Mitstreiterin vom NABU mit Fledermäusen vor Ort. Weiterhin zeigte ein Baumgutachter den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in sein Tätigkeitsfeld.

Trotz kleinerer Hagelschauer hielten alle Beteiligten bis zum Schluss durch. Ab Mittag wurden die Schüler zusätzlich von einem Fernsehteam des RBB begleitet.

 

Grundgedanke für dieses Projekt war: den Kindern und Jugendlichen an diesem besonderen Tag das Lebewesen Baum näher zu bringen und in unterhaltsamer Form Wissen und ein paar Denkanstöße zu vermitteln. Denn nur die Dinge die man kennt, begegnet man auch mit Achtung und setzt sich für diese ein.

 

Nachfolgend nochmals einen herzlichen Dank an alle Beteiligten und Unterstützer an diesem Tag:

 

 

 
 

Hebebühne der Fa. Müller

 

Fotogalerie zum Tag des Baumes 2016

 

 

 

 


Bericht vom April 2015
Stadt Fürstenwalde feiert Tag des Baumes am 25. April

Wie sieht die Baumkrone von oben aus? Was ist aus der Aktion mit den Leimringen an den alten Eichen im Stadtpark geworden? Wo steht Fürstenwaldes einzige Sumpfzypresse?

 

Antworten auf alle diese Fragen bekommen Sie am

 

Samstag, dem 25. April 2015 von 10 bis 16 Uhr im Stadtpark.

 

Fürstenwaldes Baumexperte Thomas Schmidt nutzt den Internationalen Tag des Baumes, um auch hier mit verschiedenen Aktionen auf diesen Tag aufmerksam zu machen.

 

Was sonst den Profis mit spezieller Ausrüstung und Ausbildung vorbehalten bleibt, dürfen an diesem Tag alle Interessierten und „Höhentauglichen“ ausprobieren. Am Doppelseil geht’s gesichert und unter fachkundiger Anleitung ab in die Baumwipfel. Die Sicherheitsausrüstung und das Expertenwissen stellt die Firma BaumSchmid aus Bad Saarow bereit. Dabei können Mädchen und Jungen entdecken, welch beeindruckendes Lebewesen ein ausgewachsener Baum ist. Für die älteren Baumfreunde steht voraussichtlich eine Hebebühne zur Verfügung, um einmal eine Baumkrone von oben in Augenschein zu nehmen.

Für die Klettertour empfiehlt sich festes Schuhwerk und Kleidung, die auch schmutzig werden kann. Kinder sollten ihre Eltern mitbringen, die vor Ort eine Einverständniserklärung unterschreiben.

 

Baumexperte Thomas Schmidt berichtet von den Ergebnissen der Aktion „Baumleimring“ und stellt den „Dendrologischen Führer – Fürstenwalde/Mitte“ vor, der pünktlich zum Tag des Baumes von der Stadt herausgegeben wurde. Übersichtlich auf Karten eingezeichnet, nimmt uns Baumexperte Schmidt mit auf einen Frühlingsspaziergang durch Fürstenwalde Mitte. Dabei macht er Station an 16 besonderen und teilweise für unsere Region ungewöhnlichen Bäumen wie z. B. dem Amur-Korkbaum oder der Sumpfzypresse. Der dendrologische Führer ist am 25. April vor Ort zum Preis von 3 € bei Thomas Schmidt zu kaufen. Ab da kann er in der Touristinfo oder direkt bei Thomas Schmidt in der Verwaltung erworben werden.

 

 

Mehr Infos zum Tag des Baumes

 

Der internationale Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska die Arbor Day-Resolution, die binnen 20 Jahren in allen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten angenommen wurde. Ursprünglich am 10. April werden seither Bäume gepflanzt. Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.

 

Der Tag des Baumes wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn. In Deutschland wirbt der Naturschutzbund Deutschland am Tag des Waldes für seine Aktion „Wald-Pate“ um die Urwälder bzw. urwaldnahen Relikte in Deutschland zu schützen.

 


Bericht vom September 2014
Baumexperte empfiehlt: Pflaster für Bäume zur Behandlung von Wunden

"Der Straßenbaum war im Wege, als das Fahrzeug den Container mit dem Bauschutt wieder aufladen wollte…" So oder ähnlich beginnen die Geschichten, bei denen unsere Straßenbäume beschädigt und verletzt werden. Dafür kann es ab sofort Hilfe geben!

 

Fürstenwaldes Baumexperte Thomas Schmidt beobachtet öfter Schäden an Bäumen, die eindeutig durch die Kollision mit PKWs oder LKWs verursacht werden. Die Folge ist eine großflächig verletzte Rinde. Doch dafür gibt es Hilfe. „Da sich der Schaden im äußeren Splint- bzw. Kambialbereich befindet, sind dort noch lebende Zellen vorhanden, die ein neues ganzflächiges Rindengewebe bilden können“, erläutert Schmidt. „Wichtig ist, dass wir den Schaden bemerken und dem Baum helfen.“ Dazu muss aber der geschädigte Bereich vor Austrocknung und UV-Einstrahlung geschützt werden. In der modernen Baumpflege geschieht dies durch Abdeckung mit Folien. In Fürstenwalde kommt seit kurzem eine voll biologisch abbaubare Wundfolie zum Einsatz, unter der sich, nach aktuellen Untersuchungen, das neue Gewebe noch besser ausbilden kann. Somit können sich später entwickelnde tiefgehende Fäulen, die die Bruch- und Standsicherheit des Baumes langfristig beeinträchtigen können, verhindert werden.

 

Wichtig ist aber eine möglichst schnelle Wundversorgung nach Schadenseintritt. „Hierfür sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Firmen aufgerufen mögliche frische Anfahrschäden an städtischen Bäumen bei der Stadt Fürstenwalde/Spree, auch anonym, zu melden“, so Thomas Schmidt. Somit können spätere hohe Folgekosten für die Pflege der nicht behandelten beschädigten Bäume vermieden werden.

 

Bei dem abgebildeten Baum in der Alten Petersdorfer Straße konnte die Wundfolie leider nicht eingesetzt werden – der Anfahrschaden war schon mehrere Wochen alt, die Wunde schon ausgetrocknet.

 

 
Baumpflaster

Bericht vom September 2014
Baumfreunde können alten Eichen helfen: Arbeitseinsatz mit grünem Baumleim gegen Frostspanner

Wie im vorigen Jahr haben auch in diesem Jahr die Bäume im Fürstenwalder Stadtpark unter der sogenannten Frühjahrsfraßgesellschaft stark gelitten. Besonders betroffen sind die Eichenbäume im Bereich des Springbrunnens und der alten Bühnen. Größtenteils werden die Fraßschäden durch den Großen und den Kleinen Frostspanner verursacht.

Da der starke Befall nunmehr schon das dritte Jahr in Folge aufgetreten ist, zeigen sich bereits erhebliche Vitalitätsverluste an den Bäumen, die deren Folge die Bäume absterben können. Im Winter 2013/2014 mussten bereits mehrere abgestorbene Eichen aus diesem Bereich entfernt werden.

 

„Für eine langfristige Erhaltung der Eichen sollen nun Maßnahmen ergriffen werden, um zumindest den Befallsdruck soweit abzuschwächen, dass die Bäume in der Lage sind sich selbst zu regenerieren“, erläutert Thomas Schmidt, Baumexperte der Stadt Fürstenwalde. Dabei kommt eine biotechnische Bekämpfungsmaßnahme zum Einsatz, die sowohl im biologischen Obstbau angewendet wird als auch in der Forstwirtschaft (zur Überwachung des Befalls in Waldflächen). Dabei greifen die Fachleute auf grünen Raupenleim zurück, der mit einem Pinsel in geringer Höhe und ca. 10 bis 15 cm breit um den Stamm aufgetragen wird.

 

Da die flügellosen Weibchen beider Frostspannerarten zur Begattung bzw. Eiablage im Herbst entlang des Stammes in die Krone krabbeln, verhindert der Leimring diesen Vorgang auf quasi natürliche Weise. Der grüne Raupenleim ist als Pflanzenschutzmittel zugelassen und schont aufgrund seiner grünen Farbe nützliche Insekten. Er ist nicht giftig, d. h. es sind keine Insektizide enthalten. Er besteht komplett aus einem Natur-Gemisch und ist kompostierbar sowie pflanzen- und umweltverträglich. Somit werden auch Vögel, die die an dem Leimring haftenden Insekten abpicken, nicht gefährdet.

 

Das Auftragen des Leims wird je nach Witterung voraussichtlich am Samstag, dem 27. September von 10–12 Uhr sowie von 14–16 Uhr erfolgen. Treffpunkt ist der Springbrunnen im Stadtpark. Es empfiehlt sich, in Arbeitskleidung zu kommen. Für Leim und entsprechende Pinsel sorgt die Stadt. Für diese Aktion zur Rettung der Eichen im Stadtpark haben sowohl der Fürstenwalder Baumstammtisch als auch Besucherinnen und Besucher des Parkclubs ihre Hilfe bereits zugesagt. Interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Aktion herzlich willkommen.

 

 
Raupenspinner