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Bibliothek hilft bei der Berufswahl. Themenboxen stehen für verschiedene Zielgruppen bereit

Fürstenwalde/Spree, den 18.09.2018

Seit heute haben Franziska Horvath und Pascal Gräfe, Mitarbeiter unserer Stadtbibliothek, alle Hände voll zu tun. Sie beraten Jugendliche, aber auch deren Eltern sowie Lehrkräfte zum Thema Berufs- und Studienwahl. Seit heute finden sie dafür im neu eröffneten Bereich zur Berufs- und Studienorientierung in der Stadtbibliothek beste Voraussetzungen. Themenboxen zu verschiedenen Fragestellungen machen eine Orientierung leicht. Bücher, aber auch Flyer, Broschüren und Websites helfen bei der Informationssuche. Und vor Ort kann man sofort am Laptop recherchieren.

 

Neue Zielgruppen ansprechen

 

„Wir freuen uns, dass wir nun auch Ausbilder, Personalverantwortliche oder Geflüchtete als Zielgruppe unterstützen können und spezielle Materialien bereithalten“, so Franziska Horvath. Alle Multiplikatoren können aus Themenlisten auswählen und sich von den Mitarbeitern der Bibliothek Pakete zusammenstellen lassen. „Aber wir bieten auch eine Unterrichtsstunde vor Ort an oder gucken mal auf ein Bewerbungsschreiben“, erläutert Pascal Gräfe. Ihn erfülle es mit Stolz, wenn Jugendliche oder junge Migranten zu ihm kommen und den unterschriebenen Ausbildungsvertrag vorzeigen.

 

Ziel: Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integrieren

 

Insofern sind die insgesamt 524.046,71 € verteilt über die kommenden drei Jahre gut angelegt. Sie stammen aus dem Paket „Maßnahmen für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Gebieten des Stadt-Umland-Wettbewerbs Vielfalt als Chance". Die Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds sollen einerseits die Kommunen bei der Integration stärken, aber auch gleichzeitig Flüchtlinge individuell unterstützen. Es handelt sich dabei um eine 100%ige Förderung. 80 % sind EU-Mittel, 20 % gibt das Land Brandenburg dazu. Damit werden zwei Fachkräfte für drei Jahre gefördert, die sich speziell um den Übergang von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt kümmern. Aus der Sachkostenpauschale des Programms wurden die Anschaffungen für die Bibliothek bezahlt. Darüber hinaus sollen auch die Kitas, die „Haus der kleinen Forscher“ sind, zusätzlich Kita-Experimentier-Sets erhalten.

 

 

Foto: Muneer Ahmad Naraiwall (vorn), Zaki Qambari und ein Freund aus der 10. Klasse der Spreeoberschule informieren sich über ihre Chancen