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„Finden und Binden“: Brandenburger Unternehmen diskutierten mit Beratungsstellen über Vielfalt im Betrieb

Fürstenwalde/Spree, den 16.05.2019

Fürstenwalde/ Spree. Brandenburgs Arbeitsmarkt wächst – und immer mehr Betriebe fassen auch die Gruppe geflüchteter Menschen als potentielle Auszubildende und Mitarbeitende ins Auge. Wie die betriebliche Integration gelingen kann und welche Herausforderungen es dabei zu meistern gilt – hierzu lieferte der Unternehmenstreff „Personal gewinnen, Vielfalt nutzen, betriebliche Integration meistern“ am 15.05.2019 wichtige Impulse und Hilfestellungen. Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Landkreis Oder-Spree folgten der Einladung ins Alte Rathaus in Fürstenwalde und diskutierten über ihre Erfahrungen bei der betrieblichen Integration geflüchteter Mitarbeitender mit den Vertretern der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters.

 

Initiiert wurde der Unternehmenstreff durch das kommunale Projekt „Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten“ der Brandenburger Gemeinden Fürstenwalde, Storkow, Grünheide, Scharmützelsee, Spreenhagen und Odervorland in Kooperation mit der „Betrieblichen Begleitagentur bea-Brandenburg“. An zwei Thementischen informierten die beiden Beratungsstellen Unternehmerinnen und Unternehmer der Region zum „Finden“ und „Binden“ geflüchteter Arbeitnehmender. Häufig gestellte Fragen waren: Wie können Unternehmen mit geflüchteten Arbeitssuchenden überhaupt in Kontakt treten? Wie können Personalverantwortliche bereits vorhandene Kompetenzen feststellen? Diskutiert wurde auch über die Frage, wie neue Mitarbeitende oder Auszubildende besser in die Belegschaft und in bestehende Betriebsabläufe und Arbeitskulturen integriert werden können.

 

Karolina Matros, Projektleiterin „Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten“: „Wichtig für ein funktionierendes Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis ist ein Abgleich von bestehenden Erwartungen und Vorstellungen zwischen Betrieb und potentiellem Mitarbeiter oder Azubi – und das von Anfang an. Das betrifft die arbeitsrechtlichen Regelungen, das Berufsbild und natürlich auch das Gehalt.“


Projektinfo „Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten“ Fürstenwalde
Das Projekt Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ist mit ESF Mitteln gefördert und seit Januar 2019 in der Stadtverwaltung Fürstenwalde angesiedelt. Die Mitarbeiter des Projektes, Karolina Matros und Hassan Azimi, verbinden gezielt arbeits-, ausbildungs- und praktikumssuchende Geflüchtete und Unternehmen und unterstützen beide Seiten in dem Prozess. Darüber hinaus haben die Projektmitarbeiter ein Netzwerk von sozialen Trägern, Ämtern und Unternehmen in der @see Region aufgebaut, das in Sachen Arbeitssuche und-Vermittlung von Geflüchteten zusammenarbeitet.

 

Projektinfo bea-Brandenburg
Die Betriebliche Begleitagentur bea-Brandenburg bietet regionalen Unternehmen kostenfreie Beratung und Begleitung nach der Ausbildung oder Beschäftigung Geflüchteter. bea-Brandenburg wird gemeinsam durch die Träger Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH und bbw Akademie für Betriebswirtschaftliche Weiterbildung GmbH (bbw) umgesetzt. Gefördert wird bea-Brandenburg durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) und das Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) des Landes Brandenburg.

 

Foto: Angeregte Diskussionsrunde, moderiert von Mitarbeitenden der bea Brandenburg