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Ein Jahr Maerker zwischen Erfolg und Kummer

Fürstenwalde/Spree, den 06.03.2018

Am 20. März wird der Fürstenwalder Maerker 1 Jahr alt. Wir ziehen eine Bilanz. Bereits nach 100 Tagen zeichnete sich mit 163 Meldungen ab, dass der Fürstenwalder Maerker sehr gut bei den Bürgern ankommt. Nach fast einem Jahr sind es nun 450 Meldungen, davon 410 erfolgreich abgearbeitet, die übrigen 40 sind noch in Bearbeitung. Mit 45 Prozent bzw. 203 Meldungen ist die Kategorie Straßen und Wege am häufigsten vertreten. Dabei geht es meist nicht um Schlaglöcher, sondern um Schäden an Schildern, Gehwegen und Ampelanlagen.

 

Auf Platz 2 rangiert die Kategorie Straßenlaternen mit 109 Meldung bzw. einem Anteil von 24 Prozent. Diese Meldungen werden an die entsprechenden Dienstleister weitergegeben und im Allgemeinen innerhalb weniger Tage repariert.

 

Mit 20 Prozent bzw. 88 Meldungen ist die Kategorie Abfall/Müll ebenfalls unter den TOP 3. „Es ist nicht schön, wie die Leute mit ihrer Stadt umgehen“, so Jens Mörsel, verantwortlich für Bürgerbeteiligung, Bürgerbudget und Maerkerredakteur. Jeder Haushalt könne zweimal im Jahr kostenlos Sperrmüll anmelden bzw. Abfälle auf die Deponie bringen oder zusätzliche Restmüllsäcke erwerben. „Doch stattdessen landet dieser einfach viel zu oft auf öffentlichen Anlagen und im Wald“, so Mörsel.  

 

Um insbesondere dem Thema Hundekot zu Leibe zu rücken, wurden testweise 350 Müllbeutelspender erworben, die nun punktuell vor allem durch das Ordnungsamt, die Mitarbeiter der Fachgruppe Kommunalservice und in der Saison auch durch die Spielplatzpaten verteilt werden. „Diese sind vor allem für Hundekot gedacht und sollen ein kleiner Anstoß sein, unsere schöne Stadt zukünftig sauberer zu halten“, so Mörsel. Bis Ende Mai sollen außerdem an  Schwerpunkte 20 bis 30 neue Hundekottütenspender aufgestellt werden, u. a. an der Musikschule, im Park der Jahreszeiten und an der Eisenbahnstraße. "Letztlich ist das ein netter Service, denn jeder ist für die Entsorgung der Hinterlassenschaften seines Hundes selbst verantwortlich", argumentiert Ordnungsamtschef Christoph Malcher.

 

Foto: Außendienstmitarbeiter Ronny Köhler verteilt an eine Hundebesitzerin einen der Müllbeutelspender