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Schadensbilanz zum Orkan Xavier: Fürstenwalde ist mit blauem Auge davon gekommen. Einige Bäume können wieder aufgerichtet werden

Fürstenwalde/Spree, den 11.10.2017

„Gemessen an der Anzahl der Bäume in Fürstenwalde sind die Schäden und Verluste relativ gering, auch wenn es für den betroffenen, einzelnen Baumbesitzer ärgerlich und mit viel Arbeit verbunden ist“, so Baumexperte Thomas Schmidt. Er sichtet jetzt mit den Kollegen vom Kommunalservice die Schäden, beurteilt, ob Gefahren ausgehen von losen Ästen oder schräg stehenden Bäumen. Insgesamt werden sich die Aufräumarbeiten noch mehrere Wochen hinziehen.

 

Seit dem 5.10. arbeiten Feuerwehr, Kommunalservice und Mitarbeiter von Privatunternehmen mit Hochdruck daran, Gefahrenstellen zu beseitigen. Vorrang haben Straßen und Wege, gefolgt von sozialen Einrichtungen und Spielplätzen. „Ich möchte alle Bürger um Verständnis und Rücksicht bitten, wenn es in einigen Bereichen in den nächsten Wochen noch zu Einschränkungen kommt. So wird der Galgenberg auch noch die kommende Woche geschlossen bleiben“, so Thomas Schmidt.

Die meisten Schäden an Bäumen befinden sich im Bereich des Stadtparkes. Hier sind einige große Bäume umgefallen bzw. große Äste ausgebrochen. In der Karl-Liebknecht-Straße hat es viele junge Bäume gelockert. Fünf Bäume stehen jetzt sehr schief. Diese können aber wieder aufgerichtet werden. Auf dem Ottmar-Geschke-Platz hat es einen Mehlbeerbaum entwurzelt. Dieser wurde am heutigen Morgen aufgerichtet und kann hoffentlich in den kommenden Jahren ruhig weiterwachsen. 

 

Nicht zu retten war ein Baum auf dem Schleusenparkplatz. Leider müssen auch noch Tage nach dem Orkan einige Bäume gefällt werden, da durch Wurzeltelleranhebungen bzw. Risse im Umfeld des Baumes die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann.

„Kleinere Äste und Zweige können auch gern von Anwohnern zusammengesammelt werden, von der Bearbeitung von größeren Ästen ohne vorhergehende Rücksprache bitten wir jedoch abzusehen, da es im Einzelfall für uns sehr wichtig sein kann zu wissen, wo und wie ein Ast aus welchem Baum ausgebrochen ist, um somit entsprechende Nachsorgearbeiten durchführen zu können“, so Thomas Schmidt.


Der Baumexperte der Stadtverwaltung appelliert an alle Baumbesitzer, jetzt nicht mit übertriebenem Aktionismus zu reagieren und voreilig Bäume zu fällen. „Spätestens in der nächsten Sommerhitze wissen wir wieder den Schatten eines großen Baumes zu schätzen“, so Schmidt.

 

 

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