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Rund 9 Millionen € Investitionen an vier Fürstenwalder Grundschulen

Fürstenwalde/Spree, den 11.10.2017

„Unsere vier Fürstenwalder Grundschulen sind uns lieb und teuer“, so Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst beim Besuch an der Fontane-Schule. Er gegrüßte Silka Riedel als neue Schulleiterin der Theodor-Fontane-Grundschule sowie Manja Baumann als ihre Stellvertreterin und wünschte den beiden Pädagoginnen viel Erfolg für ihre Arbeit.

 

In den kommenden drei Jahren wird sich die neue Schulleitung nicht nur um Schulkonzept, Lernatmosphäre und Elternarbeit kümmern müssen, sondern auch die anstehenden Bauarbeiten begleiten. Denn für rund 5,4 Mio € sind ein Neubau auf dem Schulgelände sowie die Gestaltung des Schulhofes geplant. Rund 1.500 m² zusätzliche Fläche mit fünf Klassenräumen, einem Fachraum und drei Gruppenräumen sollen geschaffen werden. Damit sollen dann alle Klassenstufen dreizügig aufgenommen werden können und auch noch genug Platz für Fachräume sein. Die Abgeordneten hatten dem Projekt im Grundsatz bereits zugestimmt.

Schon abgeschlossen sind die Arbeiten an der Sonnengrundschule, die in den vergangenen Jahren für rund 1,5 Mio € als Inklusionsschule ausgebaut wurde. Dabei wurde an behindertengerechte Zugänge gedacht, mehr Platz für gemeinsames Lernen geschaffen, die Räume der Schulbibliothek erweitert sowie der Speiseraum mit einem Veranstaltungsraum kombiniert.

 

„Derzeitig beschäftigen uns die Arbeiten an der Gerhard-Goßmann- und der Sigmund-Jähn-Grundschule“, so Bürgermeister hans-Ulrich Hengst. Die denkmalgeschützte Fassade der Goßmann-Schule hatte den Baufachleuten besonderes Kopfzerbrechen gemacht. Es galt, den Terrakottafries zu erhalten und dennoch die Ziele der energetischen Sanierung zu erreichen. Kostenpunkt rund 1,4 Mio €. Wenn das Wetter mild bleibt, sollen die Fassadenarbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. In den letzten Jahren war schon die Wohnung des Hausmeisters in ein Lehrerzimmer umgebaut worden, um so einen zusätzlichen Klassenraum zu schaffen. In den kommenden Jahren werden noch Akustikdecken und Deckenstrahlheizungen in den Klassenräumen eingebaut sowie schrittweise auf LED-Beleuchtung umgestellt.

 

Die Sigmund-Jähn-Grundschule muss sich derzeit noch in Geduld üben. Seit Ende 2016 verdecken Gerüste und Planen einen Teil der Fassade. Grund dafür sind Fassadenarbeiten, die aus Sicht der Stadt nicht qualitätsgerecht ausgeführt worden waren. Dies bestätigte auch ein unabhängiges Gutachten, das die Anwälte der Stadt und der ausführenden Firma anerkannt haben. Jetzt muss nachgebessert werden. Diese Arbeiten werden noch ca. 8 Wochen dauern. Allerdings kann nur bei über 5 Grad gebaut werden. „Um die Sigmund-Jähn-Grundschule ein bisschen für die monatelangen Unannehmlichkeiten zu entschädigen, werden jetzt kurzfristig noch einige Flure und Klassenräume gemalert“, so Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst. Kosten dafür rund 27.000 €. Und im Rahmen des Projekts „Führungskräfte packen an“ wollen Anfang November auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der edis ihre Teamfähigkeit beim Malern an der Sigmund-Jähn-Grundschule unter Beweis stellen. „Eine Super-Idee, die Schule machen sollte“, so Hengst. Vor gut drei Jahren wurden bereits der Gebäudezugang umgebaut und saniert, ein Behinderten-WC sowie eine Rampe für rund 130.000 € geschaffen.