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Zu Gast in den Christophorus-Werkstätten zum Tag des besonderen Unternehmens

Fürstenwalde/Spree, den 15.09.2017

Jeder gibt, was er kann, jede ist mit Feuereifer bei der Sache. Stolz auf seine Arbeit zu sein, statt die Pause herbeizusehnen – wo gibt es das heute? In den Christophorus-Werkstätten der Samariteranstalten.

 


Diese hatte am 13. September zum Tag des offenen Unternehmens eingeladen. Werkstattleiter Frank Michael Würdisch begrüßte die Besucher und freute sich besonders über die Neugier einer Gruppe junger Auszubildender. Er erläuterte, dass es für Menschen mit Handicap derzeit 12 verschiedene Berufsfelder gibt, die den persönlichen Neigungen und Vorlieben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechen. Für jeden von ihnen werden individuelle Bildungspläne aufgestellt. Besonderer Wert wird in den kleinen Arbeitsgruppen auf Teamarbeit, Ausdauerförderung, Motivation und Spaß an der Arbeit gelegt. Die pädagogische Mitarbeiterin Madlen Boege führte durch die verschiedenen Werkstattbereiche. Jede einzelne Frage wurde von ihr geduldig beantwortet. Die Besucher staunten nicht schlecht über den ungeheuren Arbeitswillen der behinderten Menschen. Sogar ein Fahrrad aus Bambus wurde hier in der Werkstatt schon entwickelt und gebaut. Madlen Boege ist wichtig, dass auch für sie kein Arbeitstag wie der andere ist und es in der Werkstatt nie langweilig wird. „Jeder Tag bereichert das Leben miteinander und zeigt, wie schön Zusammenarbeit für uns alle sein kann“, so Madlen Boege.


Wer Lust bekommen hat mit behinderten Mensch zu arbeiten oder eine Berufsausbildung in diesem Bereich anstrebt und noch ein Praktikum sucht, kann sich bei Frank Michael Würdisch melden. http://www.christophorus-werkstaetten.de/


Zum Hintergrund:
Die Samariteranstalten sind einer der größten Arbeitgeber in unserer Region. Ca. 300 Menschen mit Behinderung arbeiten in den angegliederten Christophorus-Werkstätten, die 1992 gegründet wurden. Betreut werden sie von ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Samariteranstalten, die selbst gerade ihr 125jähriges Jubiläum gefeiert haben. Weitere 100 Menschen mit Handicap arbeiten in ausgelagerten Arbeitsplätzen. Diese sind wichtig, weil sie auf die Bedingungen des ersten Arbeitsmarktes vorbereiten.

 

 

Fotoserien zu der Meldung


Tag des besonderen Unternehmens - Christophorus Werkstätten (13.09.2017)