Facebook

Instagram-Account der Stadt Fürstenwalde/Spree

     +++  Elternversammlung zukünftige Klasse 1  +++     
     +++  10.06. Elternversammlungen neue 7. Klassen  +++     
     +++  Dankesbrief an unsere Eltern  +++     
     +++  Danksagung an Frau Kunath  +++     
Teilen auf Facebook   Link verschicken   Drucken
 

Infos. zum Einstieg in die eingeschränkte Regelbetreuung

20.05.2020

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

 

nach vielen Wochen der Kita-Notbetreuung, soll nun Ende Mai der Einstieg in eine eingeschränkte Regelbetreuung gewagt werden. Die äußerst kurzfristige Festlegung des Termins für einen nächsten Öffnungsschritt stellt nicht nur Sie als Eltern vor eine enorme Geduldsprobe, sondern auch Erzieher*innen, Leiter*innen und Trägerverwaltung vor immens große Herausforderungen.


Wir möchten Sie vorab darüber informieren, dass unsere Einrichtungen noch nicht alle Kinder wiederaufnehmen werden können. Die derzeitig geltenden Hygiene- und Gesundheitsschutzvorgaben umzusetzen, bedeutet weiterhin: die Einhaltung kleiner Gruppengrößen, und damit verbunden einen erhöhten Personal- und Raumbedarf. Bereits jetzt stoßen nicht wenige unserer Kitas an die Grenzen der vorhandenen Kapazitäten. Einige unserer Einrichtungen können schon derzeit nicht alle bewilligten Notbetreuungsansprüche realisieren.


Um möglichst vielen Kinder in unseren Einrichtungen wieder eine tageweise Betreuung anbieten zu können, bedarf es guter Planungen und hoher Flexibilität. Bitte unterstützen Sie das Kita-Team durch Ihre verständnisvolle Mitwirkung und das Einhalten der Vorgaben.


Einen Einstieg verantwortungsvoll zu gestalten heißt für uns, dass die notwendigen Vorkehrungen berücksichtigt werden müssen. Hierzu gehören u. a.:


- die konstante Einhaltung von Gruppen entlang der gültigen 

  Richtwerte sowie unter Berücksichtigung der räumlichen 

  Bedingungen jeder einzelnen Kita – Anpassungen an neue

  Regelungen zur Gruppengröße können Neuzusammenstellungen

  von Gruppen notwendig machen,


- alle notwendigen Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen

  sicherstellen – sowohl für die Kinder als auch die

  Mitarbeiter*innen und deren Familien,

 

- ein mit den Jugend- und Gesundheitsämtern sowie Kommunen

  abgestimmtes Verfahren zur Berücksichtigung der verschiedenen

  Betreuungswünsche und -ansprüche etablieren und umsetzen

  – was auch zeitlichen Vorlauf braucht,

 

- Zeit und Aufmerksamkeit für jedes zu betreuende Kind

  sicherstellen, denn viele Kinder werden nach der langen Zeit

  ohne Kita wieder Vertrauen entwickeln und sich an die zum Teil

  neuen Abläufe gewöhnen müssen.


Was sollten Sie jetzt wissen?

 

- Kinder mit einem bereits bewilligten Notbetreuungsanspruch

  werden weiterhin betreut und haben Vorrang. Die

  Betreuungsumfänge richten sich nach den (nachweisbaren)

  Zeiten zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit.


- Kinder ohne Notbetreuungsbescheid werden grundsätzlich einen

  Regelsollanspruch von 4 Stunden an einem Tag der Woche

  haben.

 

- Darüber hinaus genießen Kinder im letzten Jahr vor der

  Einschulung Vorrang. Dies ist landesrechtlich bestimmt, steht

  aber ebenfalls unter Vorbehalt der Einrichtungskapazitäten.

 

- Auf Ebene der Landkreise können weitere Regelungen getroffen

  werden, die unsere Einrichtungen berücksichtigen müssen.

  Darauf wird kurzfristig zu reagieren sein.

 

- Die Entscheidung zur Vergabe eines Platzes liegt weiterhin nicht

  bei den Einrichtungen! Die Verantwortung liegt bei den

  Jugendämtern, die diese Aufgabe an die kreisangehörigen

  Kommunen übertragen dürfen.


Wie können Sie eine verantwortungsvolle, schrittweise Ausweitung unserer Betreuungsangebote unterstützen?


- Bitte haben Sie Geduld und warten weitere Informationen des

  Jugendamtes, der Gemeinde/Stadt und/oder der Einrichtung ab.


- Bitte kommen Sie auch nicht mit Ihrem Kind zur Kita, ohne vorher

  eine (schriftliche) Zusage für eine Betreuung erhalten zu haben.

 

- Bereiten Sie sich darauf vor, dass für alle Erwachsenen beim

  Bringen und Abholen der Kinder sowie im Kontakt zwischen den

  Erwachsenen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes

  verpflichtend gemacht wird und natürlich die Abstandsgebote

  eingehalten werden.


- Akzeptieren Sie die Festlegung von sogenannten Bring- und

  Abholzonen, die – je nach räumlichen Gegebenheiten –

  außerhalb oder innerhalb der Einrichtungen eingerichtet sind.

 

- Halten Sie sich an die vereinbarten Bringe- und Abholzeiten.

 

- Bringen Sie Ihr Kind nicht in die Kita, wenn es

  Krankheitssymptome aufweist. Die Betreuung des Kindes kann

  verweigert werden. Mit Ihrer Unterschrift werden Sie künftig

  regelmäßig bestätigen müssen, dass Ihr Kind symptomfrei und es

  selbst wie auch nahe Angehörige aus dem Umfeld frei von einer

  Covid-Erkrankung sind.

 

- Bitte stellen Sie auch sicher, dass Ihr Kind sofort abgeholt wird,

  wenn es Krankheitssymptome während des Kita-Besuches

  aufweist.

 

- Solidarität und Achtsamkeit gegenüber allen ist derzeit wichtiger

  denn je. Unterstützen Sie daher die Kitas, wenn es darum geht,

  die tatsächlichen notwendigen Betreuungsbedarfe zu erfragen.

 

- Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Einrichtungen

  derzeit keine vollumfängliche Umsetzung der gewohnten

  pädagogischen Angebote ermöglichen können. Der Fokus wird

  auf gesundheitsrelevanten Themen sowie auf bewährten

  Ansätzen der vergangenen Wochen liegen müssen.


Mit freundlichen Grüßen

 

Doris Kunze Fachbereichsleitung

Kinder, Jugend und Familie


Stand: 18.05.2020