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Bauer, Brade, Soot und Fenske? Nie gehört... - Einladung zur Benennung von zehn Straßen nach Frauen

Fürstenwalde/Spree, den 06.03.2019

Von den rund 380 Straßen in Fürstenwalde tragen rund 40 Prozent einen Namen, der auf eine Person zurückgeht. Ganz sicher kennen Sie die Karl-Marx-Straße, die Johann-Sebastian-Bach-Straße oder die James-Watt-Straße. Aber warum sagen Ihnen die Namen Annemirl-Bauer-Straße, Elisabeth-Brade-Straße oder Edeltraut-Soot-Straße nichts?

 

Es liegt nicht an Ihnen. Denn nur 13 Straßen in Fürstenwalde – und damit bislang gut 3 Prozent - tragen einen Frauennamen. Das soll sich nun ändern. Die Fürstenwalder Stadtverordneten haben beschlossen, 10 neue Straßen in der Ketschendorfer Feldmark in Fürstenwalde Süd nach Frauen zu benennen, die entweder Fürstenwalderinnen sind oder einen engen Bezug zur Region haben. Damit verdoppelt sich der Anteil von Straßen mit weiblichem Namen. Das wollen wir feiern und würdig begehen.

 

Deshalb möchte ich Sie als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt auch im Namen des Fürstenwalder Museums recht herzlich einladen am

Internationalen Frauentag

am Freitag, dem 8. März 2019 um 11:00 Uhr
zur Einweihung der Roten Tafel unseres Wegeleitsystems
Gertrud-Fliegenschmidt-Weg / Ecke Lily-Braun-Straße.

 

und am gleichen Tag

 

am Freitag, dem 8. März 2019 um 18:30 Uhr
in den Brauereikeller im Alten Rathaus, Am Markt 1

 

unter dem Motto „Bauer, Brade, Soot und Fenske? Nie gehört!“ zu einem vergnüglichen Vortrag, der alle zehn Frauen nochmals würdigt, Zeitzeugen und Wegbegleiter zu Wort kommen lässt, Anekdoten versammelt und eine lebhafte Diskussion anregen möchte.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Fürstenwalder Museums mit seinem Leiter Guido Strohfeldt und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Fürstenwalde Anne-Gret Trilling.

 

Ich freue mich, wenn Sie neugierig sind auf Marie Grasnick, Gertrud Fliegenschmidt, Frieda Engel, Emma Reich, Elisabeth Brade, Edeltraut Soot, Charlotte Fenske, Charlotte Apel, Annemirl Bauer und Lily Braun. Wir sehen uns am 8. März.

 

Seien Sie bis dahin auch im Namen des Fürstenwalder Museums recht herzlich gegrüßt von

 

Anne-Gret Trilling
Gleichstellungsbeauftragte

 

Foto: 2013 wurde der Dorothea-von-Reppen-Weg enthüllt, v.l.n.r. Guido Strohfeldt, Leiter des Museums, Gleichstellungsbeauftragte Anne-Gret Trilling, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Christfried Tschepe