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Liebe Fürstenwalderinnen, liebe Fürstenwalder,
zu Beginn des neuen Jahres und mit Blick auf den 27. Januar, der seit 1996 offiziell als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus bundesweit begangen wird, möchten wir Sie eindringlich um Unterstützung bitten.
Nach der Aufdeckung der rechtsextremen Terrorszene in Deutschland im vergangenen Jahr ist es uns als Stadt Fürstenwalde ein Bedürfnis ein klares Zeichen zu setzen für Toleranz und Weltoffenheit und gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Trotz eines jahrelangen zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Rechts sind auch wir immer wieder mit braunen Vorkommnissen und Nazi-Gedankengut konfrontiert: Jugendliche, die mit Hitlergruß in der Öffentlichkeit auftreten sind für uns genauso beschämend wie Nazischmierereien auf Spielplätzen und Häuserwänden.
Die Stadtverordneten haben in ihrer letzten Sitzung im vergangenen Jahr gemeinsamen beschlossen, zu einer Demonstration „Fürstenwalde bekennt Farbe: Gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ aufzurufen.
Dazu laden wir Sie ein am
Donnerstag, dem 26. Januar 2012 um 16.30 Uhr.
Der Demonstrationszug startet auf dem Marktplatz, bewegt sich über die Eisenbahnstraße zum Bahnhof, von dort durch die Friedrich-Engels-Straße zum Ottomar-Geschke-Platz. Dort findet gegen 17.15 Uhr die zentrale Gedenkfeier statt.
Direkt im Anschluss begeben sich die Abgeordneten zur ersten Stadtverordnetenversammlung des Jahres 2012 in den Fürstenwalder Hof.
Im Rahmen dessen wird auch der bereits zum dritten Mal vergebene „Preis für soziales Engagement“ überreicht. Die jugendlichen Preisträger sind ebenfalls anwesend und lassen alle nochmals an ihrem Projekt teilhaben.
Bitte ermöglichen Sie, nein ermutigen Sie Ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter zur Teilnahme an der Demonstration. Bringen Sie sich mit ein, gestalten Sie Plakate und Transparente, rufen Sie im Freundes-, und Kollegen- und Bekanntenkreis zum Mitmachen auf. Fürstenwalde will ein Zeichen setzen. Seien Sie dabei.
Auf Sie kommt es an, nicht auf alle!
Ihr