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Verkehrszählung am 16. September. An verschiedenen Orten bis zu 100 Verkehrszähler im Einsatz

Das letzte Mal wurden im Jahr 2003 umfangreiche Zählungen des fließenden Verkehrs vorgenommen. Hierbei wurden sowohl der Kfz- wie auch der Radverkehr betrachtet. Im Jahr 2006 wurde nur der Straßenzug Wassergasse, Geschwister-Scholl-Straße bis hin zur Johann-Sebastian-Bach-Straße betrachtet.

„Nun ist es an der Zeit, dass wir wieder verlässliche und umfassende Daten für unsere Verkehrsplanung erheben“, erläutert Jörg Ihlow, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, das Vorhaben. Ziel ist es, aktuelle Erkenntnisse dazu zu gewinnen, woher die Autos kommen und wohin sie fahren. Dabei sollen PKWs, LKWs, Busse, Motorräder und Fahrräder untersucht werden.

Das Vorhaben der Stadt, das die Gesellschaft für Innovative VerkehrsTechnologien mbH (GIVT) aus Berlin realisiert, reiht sich ein in die Erhebungen zum fließenden Kfz-Verkehr auf Bundes- und Landesstraßen, die in der Regel alle 5 Jahre durchgeführt werden.

Auf Grundlage der aktuellen Verkehrsdaten erfolgt u.a. die 2. Stufe der landesweiten Lärmaktionsplanung und auch die Fortschreibung des Fürstenwalder Lärmaktionsplans.

An ausgewählten Zähl- und Befragungsstellen werden zu unterschiedlichen Zeiten (morgens, nachmittags und abends) nicht nur die Fahrzeuge gezählt, sondern auch die Autofahrer nach ihren Wegen und den Zielpunkten ihrer Fahrten gefragt. Dazu stehen ca. 100 Schülerinnen und Schüler des Katholischen Gymnasiums, des Geschwister-Scholl-Gymnasiums sowie des Oberstufenzentrums Palmnicken bereit. Mittels Strichlisten werden nicht nur die Anzahl der Fahrzeuge, sondern auch ihre Abbiegebeziehungen erfasst.

Zur Befragung werden Befragungsstellen eingerichtet, auf die mit entsprechenden Schildern „Verkehrsbefragung“ hingewiesen wird. Zudem erfolgt die notwendige Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h, um Verkehrsteilnehmer aus dem fließenden Verkehr herauswinken zu können. Außerorts, an der Hangelsberger Chaussee, wird ein Überholverbot im Bereich der Befragungsstelle eingerichtet. Das „Herauswinken“ übernehmen Einsatzkräfte der Polizei, die Fragen stellen die Schülerinnen und Schüler. Es geht dabei um den Startort und wohin die Fahrt gehen soll. Außerdem ist der Fahrtzweck wichtig; fährt man zur Arbeit oder Ausbildung, macht man Besorgungen oder ist man im Rahmen der Freizeit unterwegs.

„Wir bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer recht herzlich um ihre Mitarbeit. Die Unterbrechung der Fahrt und die Beantwortung der Fragen dauert nur ein paar Sekunden, ist aber für unsere Untersuchung sehr wichtig“, wirbt Jörg Ihlow um Verständnis bei den Fürstenwalderinnen und Fürstenwaldern für die aktuelle Verkehrszählung am 16. September.

Pressemitteilung vom 07.09.2010, abgelaufen am 16.09.2010, Autor: Anne-Gret Trilling