Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgender kommunistischen Diktatur (LAkD) bietet Beratungen für Bürgerinnen und Bürger an, die unter der SED-Diktatur gelitten haben und durch Maßnahmen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit in ihren Rechten verletzt worden sind.
Zur nächsten Sprechstunde der Brandenburger Landesbeauftragten
am Dienstag, dem 15. Juni 2010
in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
im Rathaus, Am Markt 4-6, 15517 Fürstenwalde, Zimmer 224
sind betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen.
In Einzelgesprächen haben Betroffene die Möglichkeit, ihre eigenen Schicksale, ihre Erfah-rungen und Erlebnisse zu schildern und können sich nach Möglichkeiten erkundigen, wie ihnen geholfen werden kann, bzw. wie sie ihre Rechte geltend machen können.
In den klärenden Gesprächen können insbesondere Fragen gestellt werden
· zur Einsicht in Akten des ehemaligen MfS nach dem Stasi-Unterlagen-Gesetz
· zu Archiven, in denen sich wichtige Unterlagen aus der Zeit der ehemaligen DDR be-finden (z.B. zur Klärung von Rentenversicherungszeiten)
· zur Rehabilitierung und Wiedergutmachung von SED-Unrecht nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen: dem Strafrechtlichen, Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz
· zur Behandlung verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden
· zu allgemeinen Fragen und Problemen zur Tätigkeit des früheren MfS.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die nicht zum Termin erscheinen können, wenden sich bitte telefonisch an die Branderburger Landesbeauftragte unter (0331) 237 292 20 oder auch per e-mail an aufarbeitung@lakd.brandenburg.de Hier sind auch Informationen zu den nächsten Beratungsangeboten in der Nähe ihres Wohnortes erhältlich.