Sprengmeister Peter Ewler war im ersten Anlauf erfolgreich und konnte die russische Fliegerbombe um 13:30 Uhr entschärfen. Nach erfolgtem Abtransport wurde der Sperrkreis aufgehoben.
Dank der straffen Vorbereitung durch Ordnungsamt, Feuerwehr, DRK, Polizei, THW und anderer Kräfte konnte die Evakuierung pünktlich und ohne Zwischenfälle abgewickelt werden. Die Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder hatten sich in der großen Mehrzahl gut vorbereitet und teilweise bei Verwandten und Freunden außerhalb Aufnahme gefunden. Auch die Notquartiere in den drei Sporthallen wurden gut angenommen. Das Schwapp meldete schon am Morgen einen Besucheransturm. Das Kino war ebenfalls mit der Resonanz sehr zufrieden.
Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst dankte direkt im Anschluss an die Sprengung den Experten für die hervorragende und erfolgreiche Arbeit. Er lobte die ruhige und besonnene Art der Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder, mit dieser außergewöhnlichen Situation umzugehen. "Ich bedanke mich bei allen Einwohnerinnen und Einwohnern für ihr Verständnis und ihre Gelassenheit", so Hengst. Diese in Fürstenwalde bislang einmalige Situation sei hervorragend gemeistert worden.