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Im Vorfeld der Bürgermeisterwahlen am 28. Februar ruft Bürgermeister Manfred Reim, dessen Amtszeit aus Altersgründen im Mai endet, die Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
„Eine hohe Wahlbeteiligung ist entscheidend für die Handlungsfähigkeit der Stadt“, so Reim. „Bei den gescheiterten Landratswahlen in einigen Kreisen haben wir jüngst gesehen, welche Folgen eine zu geringe Wahlbeteiligung hat.“ Bei den letzten Bürgermeisterwahlen hätte die Wahlbeteiligung bei gut 40 Prozent gelegen. Damit hätten rund knapp 11.000 Fürstenwalder ihre Stimme abgegeben. „Diese Messlatte sollten wir überspringen“, so Reim.
Um bereits in der ersten Runde als Sieger aus der Wahl hervorzugehen, müsste der Gewinner mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen und diese Anzahl müsste dann mehr als 15 Prozent der Wahlberechtigten ausmachen. Das sind bei rund 26.990 Wahlberechtigten ca. 4.050 Stimmen.
Bei vier Kandidaten sei eine Stichwahl sehr wahrscheinlich, so Bürgermeister Manfred Reim. Aber auch hier gelten die Bedingungen der 1. Wahlrunde. Sollten z.B. bei einer Stichwahl nicht mehr genügend Wahlberechtigte zur Wahl gehen, entscheidet abschließend die Stadtverordnetenversammlung über einen Bürgermeister, der dann durch Ausschreibung gefunden werden müsste.
„Ich rufe Sie, liebe Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder dazu auf, unbedingt zur Bürgermeisterwahl zu gehen und damit Ihre Gestaltungsmöglichkeiten wahrzunehmen“, appelliert Manfred Reim an die wahlberechtigten Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder.