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20. Brandenburgische Frauenwoche: Ökologisch, solidarisch, multikulturell

„Weiblich wirtschaften – solidarisch handeln“ – so lautet das Motto der diesjährigen Frauenwoche. Nach fair gehandelten Rosen und fairer Schokolade steht in diesem Jahr fairer Kaffee im Mittelpunkt. Gleichstellungsbeauftragte Anne-Gret Trilling und Gabi Moser vom „Eine Welt Projekt“ des Evangelischen Kirchenkreises wollen die Fürstenwalder Besucherinnen der Frauenwoche mit 1.000 Proben des fair gehandelten Marcala-Biokaffees verwöhnen.

„Wer also Glück hat, bekommt bei einer der zahlreichen Veranstaltungen eine Probe für 6 Tassen dieses außergewöhnlichen Kaffees geschenkt“, so Gleichstellungsbeauftragte Anne-Gret Trilling. Die Veranstaltungen, auf denen der Kaffee ausgeschenkt und Proben verteilt werden, sind im Programm mit dem Fairtrade-Zeichen versehen.

„Die Proben sollen Lust machen, den Marcala-Bio-Kaffee der honduranischen Bäuerinnen auch gezielt nachzufragen und zu kaufen, denn die Produzentinnen sind auf uns als Konsumentinnen angewiesen“, erläutert Gabi Moser. Fairer Handel und Klimaschutz werden im Rahmen der Frauenwoche z.B. bei einem Prima-Klima-Frühstück und der Filmvorführung „Schwarzes Gold“ im Filmtheater Union thematisiert.

Zahlreiche Veranstaltungen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen verschiedener Kulturen zusammenzuführen, sei es beim Weltgebetstag oder beim der Feier zum Internationalen multikulturellen Frauentag der Caritas oder der GefAS. Nachdenklicher wird es bei Gesprächsrunden im Mehrgenerationenhaus oder dem Frauenhaus. Zahlreiche nützliche Informationen erhält frau beim Workshop „Auskommen mit dem Einkommen“ bei der GefAS, bei einer Beratung an der Volkshochschule zur beruflichen Weiterbildung oder bei der Präsentation der Studie „Zur Lebenssituation von Frauen“, die im Auftrag des Gleichstellungsbeirats durchgeführt wurde. Ungeahnte Einblicke bieten eine szenische Lesung mit Texten von Hedwig Dohm mit dem Titel „Mehr Stolz, ihr Frauen“ oder ein Gespräch mit der Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Jutta Lieske. Ausprobieren kann frau sich bei einem Fahrsicherheitstraining unter Leitung von Polizeihauptkommissarin Katrin Gassner. Junge Mädchen sind richtig beim traditionellen Mädchenwochenende im Südclub oder bei der Mädchenaktionswoche im Jugendclub Nord.

Entspannung, Unterhaltung und Spaß gibt es sowohl bei einem gemeinsamen Ausflug von Mehrgenerationenhaus und Haus Hoffnung ins Untere Odertal als auch bei einem Tagesauflug der AWO nach Berlin. Literarisch-Musikalisches hat die Kulturfabrik mit dem Programm „Fifty-Fifty“ mit Scarlett O’ & Jürgen Ehle und „Frisierbar“, einem neuen Programm der Uckermärkischen Bühnen, zu bieten. Ein Poesie-Abend beim Anwohnertreff Kiez KOM, eine Lesung „Für unsere Frauen...“ und mehrere zünftige Frauentagsfeiern, organisiert z.B. vom Unternehmerinnenstammtisch, dem Seniorenverein Fürstenwalde oder der „AG SeniorInnen“ der LINKEN, runden das Programm ab. 

 Frauenwoche

„Mit 33 Veranstaltungen vom 1. bis zum 19. März haben sich die Frauen des Fürstenwalder Frauennetzwerks in diesem Jahr wieder selbst übertroffen“, so Trilling. Es seien so viele Veranstaltungen wie nie zuvor. „Hervorragend ist, dass einige Veranstaltungen schon Tradition haben und auch in jedem Jahr immer einige neue hinzukommen“, so Trilling. Erstmals freuen wir uns in diesem Jahr auf Veranstaltungen des Unternehmerinnenstammtischs, auf eine Veranstaltung der „Neuen Alten“ in der Kulturfabrik und auf Aktivitäten der Fraktion DIE LINKE.

Die 20. Brandenburgische Frauenwoche ist wieder eine bunte Mischung aus Politik und Information, Unterhaltung und Entspannung. Frauen verschiedener Kulturen und unterschiedlichen Alters begegnen sich, wollen zuhören, sprechen und lachen. „Frauen, feiert die Frauenwoche!“, so Gleichstellungsbeauftragte Anne-Gret Trilling.

Pressemitteilung vom 22.02.2010, abgelaufen am 19.03.2010, Autor: Anne-Gret Trilling