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Nach diesem Wochenende waren weitere Erfolge im Kampf gegen die weiße Übermacht zu sehen. Zusätzlich zu der regulären Leistung des Winterdienstes hatten verschiedene Firmen und der Betriebshof am Samstag und Sonntag in der August-Bebel-Straße und der Eisenbahnstraße Parkbuchten sowie Bushaltestellen gereinigt und den Schnee in Größenordnungen abgefahren. Er wurde auf dem Spreeparkplatz und auf der Festwiese abgeladen. Am gestrigen Montag waren die Mühlenstraße, die Rathausstraße und der Marktplatz an der Reihe, heute waren Radlader sowie größere und kleinere Fahrzeuge z.B. am Fürstenwalder Hof im Einsatz. Zusätzlich wurden aus Sicherheitsgründen auch Dächer von der Schneelast befreit.
„Mittlerweile haben sich sieben zusätzliche Firmen bei uns gemeldet, die uns beim Winterdienst unterstützen“, freut sich Christoph Malcher vom Ordnungsamt. Sie seien sonst im Baubereich tätig und brächten gute Technik mit.
„Unsere Priorität bleiben die Hauptverkehrsstraßen und das Stadtzentrum“, erläutert Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst. „Wir müssen dafür sorgen, dass der Verkehr bestmöglich rollen kann und Gefahren abgewehrt werden, z.B. Keller später nicht voll Tauwasser laufen.“ Er warb um Verständnis dafür, dass die Schneemassen auch aus Kostengründen nicht aus allen Nebenstraßen gebracht werden können. In den Jahren 2007 und 2008 habe die Stadt jährlich 8.500 € für den Winterdienst eingeplant. „Vermutlich hat es nur zwei Tage insgesamt geschneit“, vermutet Hengst. „Im diesem Jahr liegen wir bereits zum Jahresende bei rund 180.000 €. Das tut weh“, resümiert Bürgermeister Hengst.
In den nächsten Tagen werde der Schnee auch noch aus einigen besonders engen Nebenstraßen abgefahren, versichert Christoph Malcher. Auch des P+R-Parkplatzes will sich das Ordnungsamt nochmals annehmen. Am vergangenen Wochenende war der Platz trotz der Schneemassen so gut belegt, dass an eine Beräumung nicht zu denken war. Dies wird nun in den Abend- und Nachtstunden versucht.
Mit Blick auf den voraussichtlich harten Winter hat die Stadt Fürstenwalde zusätzlich zu den Beständen weitere 350 t Streusalz nachgeordert, das allerdings bei den derzeitigen Schneemassen zu stark verdünnt wird, um seine Wirkung voll zu entfalten.
Der Stadtforst Fürstenwalde hat in diesem Zusammenhang eine besonders nette Geste für die Fürstenwalder vorbereitet. Morgen soll die Firma Schälicke mit einem kleinen Schneeflug einmal rund um den Trebuser See fahren, um dort den allseits beliebten Wanderweg zu schieben. Das wird alle die vielen Fürstenwalder freuen, die zwischen Frühstück und Gänsebraten einen Spaziergang um den Trebuser See geplant haben und nun dort nicht durch den hohen Neuschnee stolpern müssen, sondern besseren Tritt haben.