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Ein Zuhause für Ideen und Initiativen: Stadtteilbüro in der Mühlenstraße dank EU-Geldern wieder eröffnet

Fürstenwalde kann auf eine langjährige Tradition der Bürgerbeteiligung zurückblicken. Die Projekte mitplanen, deren Umsetzung begleiten und so seine Lebensumwelt aktiv mitgestalten – das haben die Fürstenwalder in den vergangenen Jahren vielfach getan.

So soll es auch in Zukunft sein. „Die Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder sollen für ihre Ideen und Fragen auch künftig einen Anlaufpunkt in der Innenstadt haben“, so Bürgermeister Manfred Reim bei der Wiedereröffnung des Stadtteilbüros in der Mühlenstraße 23-25.

Die Räumlichkeiten dienten schon in der ersten EU-Förderperiode 2002-2007 als Bürgertreff für vielfältige Beteiligungsveranstaltungen. Die Lokale Agenda 21 ist hier seit Jahren zu Hause, die Sitzungen des Integrationsbeirates Fürstenwalde finden regelmäßig statt. In den letzten zwei Jahren wurde es jedoch stiller im Büro. Nun konnte die Stadt durch die Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) den Betrieb für die nächsten 5 Jahre wieder sichern. Und es gelang noch mehr: mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) konnte für die Bürobetreuung eine Kommunalkombi-Stelle installiert werden. Stefan Retzlaff ist der Ansprechpartner und soll das Innenstadt- und Gewerbemanagement unterstützten. „Damit wird es erstmals möglich, hier im Stadtteilbüro reguläre Öffnungszeiten anzubieten“, freut sich Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Jörg Ihlow. So ist jetzt täglich von Montag bis Freitag von 11.00 bis 16.00 Uhr und donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. „Natürlich können auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden“, bestätigt Jörg Ihlow.

Beraten werden Bürgerinnen und Bürger, aber auch Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister und Unternehmer. Broschüren, Flyer und Aushänge bieten den interessierten Anwohnern und Gästen der Stadt ab sofort Informationen zu geplanten und laufenden Projekten der Stadtentwicklung. Mit der Aufnahme in das EU-Förderprogramm zur "Nachhaltigen Stadtentwicklung" stehen der Stadt Fürstenwalde auch Fördermittel für investive Vorhaben und zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung.

„Das Stadtteilbüro ist der ideale Ort, um Einzelhändler, Unternehmer und im Dienstleistungs- und Tourismusbereich Tätige bezüglich der Fördermöglichkeiten zu beraten und bei den Antragsformalitäten zu unterstützen“, erläutert Udo Dittfurth von der Planergemeinschaft Dubach und Kohlbrenner. Er hat im Auftrag der Stadt das Innenstadtmanagement übernommen. Speziell für Fragen zur KMU-Förderung steht Rudi Frey von der PIW Progress-Institut für Wirtschaftforschung GmbH zur Verfügung. Auch mit ihm können Beratungstermine vor Ort vereinbart werden.

„Das Stadtteilbüro ist aber auch ein guter Ort, um sich zu einem Runden Tisch zu treffen, Händlerstammtische einzuberufen oder Stadtfeste vorzubereiten“, so Büroleiter Stefan Retzlaff. „Unsere Tür ist offen“, versichert er.

„Wir sind sicher“, meint Bürgermeister Manfred Reim, „dass sich viele Bürgerinnen und Bürger für die Entwicklung Fürstenwaldes interessieren. Mit der Eröffnung des Stadtteilbüros laden wir sie ein, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt zu beteiligen.“ Reims Resümee: „Für ihre Ideen und Initiativen gibt es nun wieder ein Zuhaue in der Innenstadt.“

Pressemitteilung vom 28.09.2009, abgelaufen am 31.10.2009, Autor: Anne-Gret Trilling