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Den 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in Deutschland im Herbst 1989 hat das Museum der Stadt Fürstenwalde zum Anlass genommen, ein neues „Fürstenwalder Lesebuch“, das zweite, herauszubringen. Unter dem Titel „Oben und unten und x-mal gewendet“ hat das Autorenteam Guido Strohfeldt, Christfried Tschepe und Günter Kuhn die Demokratiebewegung in Fürstenwalde vom Mittelalter bis zum Jahr 1989 beleuchtet. Günter Kuhn hat sich dabei der neueren deutschen Geschichte angenommen und erinnert mit sehr persönlichen Gedankensplittern an den Herbst 1989, an die Runden Tische und die Demonstrationen im Stadtzentrum. Guido Strohfeldt und Florian Wilke zeigen, dass mangelnde Demokratie schon im Mittelalter verhängnisvoll war, als es beispielweise um manipulierte Bischofswahlen ging. Hoffnung machen die Autoren, indem sie demokratische Linien aufzeigen. So erinnern sie z.B. an den 1. Tarifvertrag für die Töpfer aus dem Jahre 1904.
Seien Sie dabei, wenn dieses spannende Zeugnis Fürstenwalder Geschichte vom Autorenteam präsentiert wird.
Wann: Mittwoch, 4. November 2009, 17.00 Uhr
Wo: Museum Fürstenwalde, Domplatz 7
Die Präsentation des neuen „Fürstenwalder Lesebuches“ findet statt im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Protestplakate und Wahlwerbung 1989/90“. Diese Sonderausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe „20 Jahre friedliche Revolution“ der Stadt Fürstenwalde. Die Herausgabe des „Fürstenwalder Lesebuches“ wurde speziell gefördert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kulturland Brandenburg 2009“.