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Gewalt kommt nicht in die Tüte! Eine Aktion des Fürstenwalder Frauennetzwerks zum Antigewalttag am 25. November

In der Woche vom 23. bis zum 28. November werden in Fürstenwalde rund 27.000 Tüten mit der Aufschrift "Gewalt kommt nicht in die Tüte!" über den Ladentisch gehen. Dies ist eine gemeinsame Aktion der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Fürstenwalde Anne-Gret Trilling und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Eisenhüttenstadt und es Landkreises Oder-Spree. Denn auch in Eisenhüttenstadt kommt die Tüte zum Einsatz.

Im Vorfeld haben es die Mitglieder des Gleichstellungsbeirats der beiden Städte sowie Mitglieder des Arbeitskreises „Häusliche Gewalt“ übernommen, insbesondere Bäcker für diese Aktion zu gewinnen. Sie stellen den Bäckern die Tüten kostenlos zur Verfügung und werben dafür, dass Brötchen und Brot in diesen Tüten über den Ladentisch gehen. In Deutsch, Englisch, Russisch und Arabisch wird den Frauen Beratung und Hilfe bei häuslicher Gewalt angeboten. Dafür sind die Telefonnummern von zwei Vereinen vermerkt, die diese Arbeit in Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt leisten. Die Telefonnummern sind als Notruf rund um die Uhr erreichbar.

„Wir sind dankbar, wenn uns möglichst viele Bäcker unterstützen, diese wichtigen Informationen so unkompliziert in die Haushalte zu bringen“, erläutert Gleichstellungsbeauftragte und Initiatorin Anne-Gret Trilling das Anliegen.

Am Montag, dem 23. November, werde man zu einem Fototermin zu einem Bäcker einladen, der sich an dieser Aktion beteiligt. Bis dahin sollen Bäcker nicht nur in Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt, sondern auch in der Umgebung und im ländlichen Raum angesprochen und für die Aktion gewonnen werden. Dazu werden auch die Mitglieder beider Frauenvereine tätig.

Unterstützt wird die Aktion finanziell von der Bürgerstiftung Eisenhüttenstadt und der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Oder-Spree sowie mit Mitteln der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Fürstenwalde.

Am Antigewalttag selbst, Mittwoch, dem 25. November, wird traditionell am Turm des Alten Rathauses um 11.45 Uhr die Fahne gehisst. Damit stellt sich die Stadt Fürstenwalde in die Reihe mit ca. 900 weiteren Städten der Bundesrepublik, die auf diese Weise des Antigewalttages gedenken.

Im vergangenen Jahr fanden in Fürstenwalde 21 Frauen mit 20 Kindern Aufnahme im Frauenhaus.

Mehr Informationen:
Frau Anne-Gret Trilling
Gleichstellungsbeauftragte
Zimmer: 129
Am Markt 4
15517 Fürstenwalde/Spree
Telefon: (03361) 557 118
Telefax: (03361) 557 411
zur eMail

Pressemitteilung vom 05.11.2009, abgelaufen am 28.11.2009, Autor: Anne-Gret Trilling