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Am 28. Mai 2008 initiierte das Deutsche Kinderhilfswerk den ersten nationalen Weltspieltag in Deutschland. Kindertagesstätten, Schulen, Initiativen und Projekte der Jugendarbeit und von Jugendverbänden waren aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine witzige, provokante und öffentlichkeitswirksame Spielaktion durchzuführen. Das Motto lautete: „Mehr Toleranz für Kinderspiel!“
In diesem Jahr lädt das Deutsche Kinderhilfswerk am Donnerstag, dem 28. Mai 2009 zum 2. Nationalen Weltspieltag ein. Hunderte Städte und Gemeinden beteiligen sich daran, Fürstenwalde ist eine davon.
Unter dem Motto „Ungewöhnliche Spielorte“ wird in Fürstenwalde direkt auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus gespielt. Puppenspiel und Maskenbau sind die Angebote, die der Südclub, die SPIKO und die Mobile Jugendarbeit an diesem Tag von 15 bis 18 Uhr betreuen und sich auf viel Zuspruch unter freiem Himmel freuen.
Kinder brauchen Platz und Bewegung für eine gesunde körperliche Entwicklung und um zu lernen. Über das Spiel entwickeln sie motorische Fähigkeiten und eignen sich soziale Kompetenzen an. In einer Gesellschaft mit immer weniger Kindern und starken Bedürfnissen der älteren Generation ist ein abnehmendes Verständnis für das lautstarke Spielen zu verzeichnen. Mit dem Weltspieltag soll die Bedeutung des Spiels für Kinder ins Bewusstsein rufen und mehr Akzeptanz für spielende Kinder gefördert werden.
Mehr Informationen gibt es unter http://www.recht-auf-spiel.de