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Gleichstellungsbeirat von der Stadtverordnetenversammlung bestätigt. Weitere Mitstreiterinnen ausdrücklich erwünscht

Die im März diesen Jahres beschlossene Hauptsatzung der Stadt Fürstenwalde sieht vor, verschiedene Beiräte zur Vertretung von Interessen von Gruppen der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu bilden.
Das gab den Anlass für eine Gruppe von Frauen, einen Antrag zur Bildung eines Gleichstellungsbeirates zu stellen, der der Stadtverordnetenversammlung am 11. Juni zur Beschlussfassung vorgelegt wurde. Dem Antrag wurde zugestimmt.

Damit erlangte der Gleichstellungsbeirat, dessen Gründung bereits im Oktober 1994 durch die Stadtverordneten beschlossen wurde, seine erneute offizielle Bestätigung vor dem Stadtparlament.

Zur Zeit gehören dem Gleichstellungsbeirat 5 Frauen an, den Vorsitz hat Elisabeth Berger. Es versteht sich, dass der Beirat eng mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Frau Trilling, zusammenarbeitet, von ihr wichtige Hinweise und Informationen für seine Arbeit bekommt und seinerseits die Gleichstellungsbeauftragte bei ihrer Arbeit unterstützt.

Der Beirat sieht seine wichtigste Aufgabe darin, Prozesse in der Kommunalpolitik unter dem Aspekt der Gleichstellung von Frau und Mann zu begleiten. Da, wo Entscheidungen sich möglicherweise auf die Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern unterschiedlich auswirken können, soll auf die Probleme hingewiesen und an neuen Lösungsvorschlägen gearbeitet werden. Aus dieser Zielstellung ergeben sich für die weitere Arbeit des Gleichstellungsbeirates neue Aufgaben, für die das zur Zeit laufende Programm des Europäischen Sozialfonds „Stärken vor Ort“ durch seine finanzielle Förderung eine hervorragende Unterstützung bietet. So soll in den kommenden Monaten mithilfe professioneller Unterstützung untersucht werden, wo Frauen in Fürstenwalde „der Schuh drückt“, wo sie besondere Unterstützung benötigen. Oder auch, welche Angebote in der Stadt besonders attraktiv sind. Dieses Projekt wird Thema der nächsten Sitzung des Gleichstellungsbeirates am 23. Juni um 17 Uhr im Raum 258 in der Stadtverwaltung sein. Dazu sind alle Interessentinnen und Interessenten eingeladen.

Neben der kommunalpolitischen Ausrichtung arbeitet der Gleichstellungsbeirat auch eng mit der Kulturfabrik zusammen. So sollen in verschiedenen Veranstaltungen herausragende, aber teilweise wenig bekannte Frauen - Künstlerinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen - vorgestellt werden. Die nächste Veranstaltung in diesem Rahmen wird ein Vortrag zu Leben und Werk von Bettina von Arnim und Karoline von Günderrode am 3. Dezember sein.

Die Sitzungen des Beirates sind in der Regel öffentlich. Gäste sind immer willkommen und haben Rederecht.

Ansprechpartnerin
Vorsitzende des Gleichstellungsbeirats
Elisabeth Berger
Telefon: (03361) 369584
zur eMail

Pressemitteilung vom 15.06.2009, abgelaufen am 31.07.2009, Autor: Anne-Gret Trilling