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„Heimliche Liebe“ - Beziehungen über Kultur-, Religions-, Familiengrenzen hinweg. Eine Werkstatt für Jugendliche im Rahmen des Projekts „Treff der Kulturen“

Was machen, wenn du einen Jungen liebst, den du nicht lieben darfst? Wie geht es weiter, wenn du in ein Mädchen verliebt bist, deine Gefühle aber nicht öffentlich werden dürfen? Die Geschichte von Romeo und Julia aus heutiger Sicht ist das Thema der Werkstatt „Heimliche Liebe“, die am Mittwoch, dem 10. Juni 2009 ab 10.00 Uhr in der Bibliothek, Domplatz 7, stattfindet.

Innerhalb von 2 Stunden erhalten Jugendliche die Gelegenheit, andere Ansichten und Werte und ihre Einstellungen dazu spielerisch-szenisch und im Dialog wahrzunehmen. Dabei werden die Mädchen und Jungen dazu angehalten, sich in andere Kulturen einzufühlen.

Hilfestellung erhalten sie dabei von Eva Streitberger. Die Theaterpädagogin von der Agentur Eventilator stützt sich in ihrer Veranstaltung auf das Jugendbuch von Jana Frey „Ich, die andere“. In diesem Buch verliebt sich die Deutsch-Türkin Kelebek in den Jungen Janosch. Der aber ist kein Türke. So muss die Liebe heimlich bleiben, die Familie Kelebeks würde Janosch nicht dulden.

Premiere hatte diese Veranstaltung in der Stadtbibliothek bereits im April diesen Jahres. Das Resümee der teilnehmenden Jugendlichen und Pädagogen war extrem positiv. Aufgrund des Erfolgs und der damit verbundenen Nachfrage planen Bibliothek und Kulturfabrik in diesem Jahr die Durchführung von zwei weiteren Werkstätten. Die Veranstaltungen finden statt im Rahmen des „Treffs der Kulturen“ und werden unterstützt vom Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“.

Pressemitteilung vom 05.06.2009, abgelaufen am 10.06.2009, Autor: Anne-Gret Trilling