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Während bei der 1. Ausbildungsbörse im März 2008 ca. 40 Aussteller vertreten waren, präsentieren sich in diesem Jahr bereits 70 Aussteller auf der Messe. „Davon sind 50 Aussteller Unternehmen, 10 Bildungseinrichtungen und ca. 10 weitere Institutionen“, freut sich Bürgermeister Manfred Reim über die ungeheuer positive Resonanz und verweist auch auf das Plakat, das auch in den umliegenden Gemeinden für die 2. Fürstenwalder Ausbildungsbörse wirbt.
Ausbildungsbörse 2009 - Banner
Die 2. Fürstenwalder Ausbildungsbörse ist ein Gemeinschaftsprojekt. Sie wird veranstaltet von der Stadt Fürstenwalde und organisiert vom Projekt Regionales Übergangsmanagement in der Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Fürstenwalde. Sie wird unterstützt vom Verein Schule-Wirtschaft im Landkreis Oder-Spree e.V.
Am 28. Januar 2009 von 9 bis 17 Uhr erwarten wir vor allem Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10, aber auch angehende Abiturienten“, erläutert Manuela Zeumer-Gleißberg, Projektleiterin des Regionalen Übergangsmanagements. Eingeladen seien darüber hinaus Eltern, Großeltern und Bekannte, die die Jugendlichen begleiten, um gemeinsam mit ihnen Informationen zu Ausbildungsberufen und Berufsbildern einzuholen. Damit bestehe einerseits die Chance, dass Interessierte gezielt mit Vertretern von Unternehmen und Bildungseinrichtungen ins Einzelgespräch kommen. Andererseits erhalten Unternehmen die Möglichkeit, ihre betrieblichen Ausbildungsgänge transparenter zu machen und aktiv für vorhandene Ausbildungsplätze und Berufe zu werben.
Insgesamt werden ca. 800 Ausbildungsangebote in mehr als 60 verschiedenen Ausbildungsberufen vorgestellt. Darunter befinden sich nicht nur die Top Ten der Ausbildungsberufe (z. B. Friseur/in oder KfZ-Mechatroniker/in). Vorgestellt werden vielmehr auch seltenere Berufe und deren Ausbildungsprofile wie Binnenschiffer/in, Fachkraft für Lagerlogistik oder auch Gießereimechaniker/in. Des Weiteren ist es ein besonderes Anliegen der Ausstellungsbörse, Mädchen mit handwerklichen Berufen bekannt zu machen und Jungen für bislang frauentypische Berufe zu interessieren.
Offensichtlich hat sich die Fürstenwalder Initiative bereits herumgesprochen. „Ich freue mich, dass Manfred Walhorn, Abteilungsleitung im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg, zur Eröffnung ein Grußwort sprechen wird“, so Reim. Immerhin wird die Ausbildungsbörse mit Mitteln der Stadt Fürstenwalde sowie durch Fördermittel des Landes Brandenburg, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Europäischen Union finanziert.
Während der Ausbildungsbörse werden durch die Stadt Fürstenwalde jeweils drei Auszubildende und Unternehmen geehrt, die sich durch herausragende Leistungen in der beruflichen Erstausbildung ausgezeichnet haben. Damit wird der Ausbildungspreis der Stadt Fürstenwalde erstmals vergeben.
Außerdem ist ein umfangreiches Rahmenprogramm vorbereitet: vom Workshop zu Einstellungstest und Bewerbungsgespräch, über das richtige Bewerbungsfoto bis hin zu Tipps zum passenden Outfit beim Bewerbungsgespräch in Form einer Modenschau. Detaillierte Informationen dazu im beiliegenden Flyer.
Flyer zur 2. Fürstenwalder Ausbildungsbörse